Orkan fegt am Wochenende über Deutschland – und am Montag kommt der Schnee

Ein Windsack in Altefähr (Mecklenburg-Vorpommern) steht fast horizontal in der Luft und zeigt somit recht starken Wind an.

Bereits am Donnerstag war es im gesamten Land zu spüren, dass ein heftiger Wind über Deutschland hinweg fegt. Ursache dafür ist das Sturmtief Nadja, das über Skandinavien in das Baltikum zieht, aber auch Hoch Friedrich, das sich von Süden heranzieht. „Zwischen dem Sturmtief und dem Hoch kommt es zu den starken Windbewegungen“, erklärt Jürgen Schmidt vom „Wetterkontor“ dem RedaktionsNetzwerk Deutschland.

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„Dann werden wir wieder die Menschen sehen, die auf dem Brocken durch die Gegend fliegen“, scherzt Schmidt. Um das zu verhindern hat die Harzer Schmalspurbahn den Verkehr zum Brocken nun wegen der Sturmgefahr eingestellt.

Windgeschwindigkeiten mit bis zu 120 Stundenkilometern

Am stärksten betroffen sind demnach die Küstenregionen, insbesondere die Ostsee. „Dort kann es zu Orkanböen mit bis zu 120 Stundenkilometern Windgeschwindigkeit kommen“, sagt Schmidt voraus. Von Samstagabend bis Sonntagmittag seien die stärksten Böen zu erwarten. Danach werde es bereits ruhiger. „Der Sonntag wird insgesamt recht schön. Zwar wird es windig bleiben, aber mit einem Sonne-Wolken-Mix“, sagt der Meteorologe.

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Weniger gemütlich werde es dann aber für Teile des Landes am Montag. „Am Montag kann es eine Überraschung geben“, warnt Schmidt. In Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen könne es in der Nacht zu Montag zu stärkerem Schneefall kommen. „Das kann im Berufsverkehr zu Schwierigkeiten führen“, mutmaßt Schmidt. Allerdings bleibe der Schnee keinesfalls längere Zeit liegen.

Auch wenn es zu Beginn der kommenden Woche im Nordwesten zu Schneefall kommt, bleibe es insgesamt recht mild: „Ein stabiler Winter ist nicht in Sicht.“

RND/che

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