Sexuelle Übergriffe auf Frauen in Silvesternacht in Mailand: zwei Verdächtige festgenommen

Im Fall der sexuellen Übergriffe in der Silvesternacht in der norditalienischen Metropole Mailand ermittelt die Polizei gegen 18 Verdächtige.

Im Fall der sexuellen Übergriffe in der Silvesternacht in der norditalienischen Metropole Mailand ermittelt die Polizei gegen 18 Verdächtige.

Mailand. Im Fall der sexuellen Übergriffe in der Silvesternacht in der norditalienischen Metropole Mailand hat die Polizei zwei Verdächtige festgenommen. Die Staatsanwaltschaft wirft den beiden Männern sexuelle Nötigung und Diebstahl vor, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Sie seien über die Befragung von fünf Opfern und durch ihre Kleidung identifiziert worden. Die Polizei nahm die beiden in Mailand und Turin fest und brachte sie in dortige Haftanstalten.

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Insgesamt ermittelt die Polizei gegen 18 Verdächtige. Es handle sich um italienische Staatsbürger, sagte ein Polizeisprecher. Die Ermittler durchsuchten die Kleiderschränke mutmaßlicher Täter auf der Suche nach Kleidung, die sie in der fraglichen Nacht trugen, um sie mit Videoaufnahmen abzugleichen.

Deutsche Touristinnen unter den Opfern

Die Männer stehen im Verdacht, Frauen am Platz vor dem berühmten Mailänder Dom in der Nacht zum 1. Januar sexuell belästigt und genötigt zu haben. Die Piazza del Duomo ist ein beliebter Treffpunkt bei solch großen Veranstaltungen. Unter den insgesamt neun Opfern sind auch zwei Frauen aus Deutschland, wie die Polizei bestätigte. Eine der beiden Touristinnen hatte italienischen Medien erzählt, überall Hände gespürt zu haben. Sie habe danach unter Schock gestanden und sei nachts zitternd aufgewacht. Die Polizei habe in der Tatnacht nichts unternommen.

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Die Ermittler konzentrieren sich nach eigenen Angaben auf die Auswertung der Videos und auf Zeugenaussagen. Nach dem Vorfall kursierte im Internet eine Aufnahme, die die beiden deutschen Frauen zeigen soll, wie sie zunächst von einer Menschengruppe bedrängt werden und sich schließlich befreien können. Die erste Auswertung ergab laut Polizei, dass drei der 18 Verdächtigen noch minderjährig sind. Der Jüngste sei 15 Jahre alt.

RND/dpa

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