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Patientenmörder Högel: Prozess gegen Vorgesetzte beginnt

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Ein Blick in den Festsaal der Weser-Ems-Halle, in die das Landgericht aus Platzgründen beim neuen Prozess gegen den verurteilten Patientenmörder Niels H. ausweichen muss.

Oldenburg. Vor dem Landgericht Oldenburg müssen sich von heute (Donnerstag) an insgesamt sieben Vorgesetzte des Patientenmörders Niels Högel verantworten. Im Zentrum steht die Frage, ob der Pfleger Högel hätte gestoppt werden können, wenn Verantwortliche genauer hingeschaut oder nicht weggesehen hätten. Angeklagt sind vier Vorgesetzte aus dem Klinikum Oldenburg und drei aus dem Krankenhaus Delmenhorst. Zur Verhandlung stehen drei Tötungsdelikte in Oldenburg und fünf in Delmenhorst. Bisher sind 42 Verhandlungstage bis in den November hinein geplant.

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Die Vorgesetzten aus Delmenhorst sind wegen Tötung durch Unterlassen angeklagt. Den Oldenburger Vorgesetzten wird Beihilfe zur Tötung durch Unterlassen vorgeworfen. Unter den Angeklagten sind Ärzte, Verantwortliche aus der Pflege und ein früherer Geschäftsführer. Der Ex-Krankenpfleger Högel war am 6. Juni 2019 vom Oldenburger Landgericht wegen insgesamt 85 Morden zu einer lebenslangen Haft verurteilt worden. Er hatte Patienten mit Medikamenten vergiftet, um sie anschließend reanimieren zu können. So wollte er als Lebensretter glänzen.

RND/epd

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