Mindestens fünf Tote bei Unglück in kenianischem Goldbergwerk

In Kenai sind bei einem Bergbau-Unglück mehrere Menschen ums Leben gekommen (Symbolbild).

In Kenai sind bei einem Bergbau-Unglück mehrere Menschen ums Leben gekommen (Symbolbild).

Nairobi. Bei einem Bergwerksunglück im Westen Kenias sind mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Der Eingang zur Goldmine in Bushiangala im Ikolomani-Distrikt sei am Vorabend durch herabstürzende Felsbrocken blockiert worden, sagte der regionale Polizeichef Joseph Chesire am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Insgesamt befanden sind 15 Bergleute zum Zeitpunkt des Unglücks in dem Stollen. „Die Fünf starben vor Ort an Erstickung und ihren Verletzungen“, erklärte Chesire, „andere kämpften ums Überleben und kamen frei, wenn auch mit Verletzungen.“

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Zu tödlichen Unfällen in Bergwerken kommt es immer wieder in vielen afrikanischen Staaten. Die Lagerstätten des Edelmetalls in der Ikolomani-Region ziehen regelmäßig zahlreiche Goldgräber an, die in oft nur ungenügend abgesicherten Schächten und Stollen ihr Glück versuchen. Nach Angaben von Chesire reichen sie zum Teil bis zu 200 Meter tief ins Erdreich. Bei der Mine, in dem das Unglück passierte, handelt es sich um ein Bergwerk, das mehreren ortsansässigen Goldgräbern gehörte. Der Gouverneur der Kakamega-Distrikts, Wycliffe Oparanya, verbot in seiner Beileids-Botschaft alle Grubenaktivitäten in der Region während der nun einsetzenden Regensaison.

RND/dpa

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