Ärger um Abstand und Masken: Edeka-Markt erteilt Schülern Corona-Hausverbot

Das Edeka-Logo.

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Moers. Nach einem massenhaften Andrang von Schülern hat ein Supermarkt in Moers ein zeitlich befristetes Zutrittsverbot für die jungen Leute erlassen. Am Mittwoch der vergangenen Woche, dem ersten Schultag, hätten mehr als 100 Schüler gleichzeitig in den Edeka-Markt gewollt und dabei auch Abstands- und Maskenpflicht missachtet, bestätigte die Edeka Handelsgesellschaft Rhein-Ruhr am Donnerstag. Die „Rheinische Post“ berichtete.

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Seitdem ist zwischen 8 und 14 Uhr für Schüler der Zutritt zu dem Supermarkt tabu. "Dieser kurzfristige Schritt war nötig, um nicht gegen die Corona-Schutzverordnung zu verstoßen, die maximal 80 Personen gleichzeitig in diesem Markt erlaubt", erklärte eine Unternehmenssprecherin. Es gehe auch darum, Mitarbeiter und andere Kunden zu schützen. Der Zustand solle aber nicht von Dauer sein.

Edeka kündigt an, Lösung finden zu wollen

Die Stadt sieht die Maßnahme offenbar kritisch. Nur bei Verstößen gegen die Schutzmaßnahmen sei ein solches Betretungsverbot erlaubt. „Das wäre schon eine gewisse Art der Diskriminierung, weshalb wir auch nicht dazu raten können, das Verfahren so weiterzuführen“, zitiert die „Rheinische Post“ einen Stadtsprecher.

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Der Betreiber des Supermarktes kündigte an, mit Stadt und Schulen eine für alle zufriedenstellende Lösung finden.

RND/dpa/seb

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