19-Jähriger will „Columbine spielen“: Schüler verhindern offenbar Amoklauf an High School in Florida

Die Polizei nahm den 19-Jährigen vor seiner Wohnung fest (Symbolbild).

Daytona Beach. Zwei aufmerksame Teenager haben offenbar einen Amoklauf an einer Schule in Florida vereitelt. Nachdem sie von einem Absolventen der High School in der Stadt Daytona Beach auffällige Nachrichten über das soziale Netzwerk Snapchat erhalten hatten, gingen sie zur Polizei, berichtet CBS Miami. Laut des Berichts hätte der 19-jährige John Hagins gegenüber den beiden Schülern den Wunsch geäußert, „Columbine zu spielen“. Eine Anspielung auf den tödlichen Amoklauf von 1999 an der Columbine High School in Colorado.

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Polizei findet Gewehr und Munition

Die Polizei nahm den Fall ernst und stattete dem 19-Jährigen am Donnerstag­morgen einen Besuch ab. Bei ihm fanden die Einsatzkräfte ein klappbares Gewehr, Munition, sechs Magazine, ein Zielfernrohr und einen Gehörschutz, erklärte Polizeichef Jakari Young gegenüber der US-Zeitung. Hagins wurde vor seiner Wohnung festgenommen. „Durch Gottes Gnade traten die beiden Schüler hervor und vereitelten den Plan“, sagte Young.

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Dem 19-Jährigen droht nun eine Strafe. Er wird wegen schriftlicher Drohungen zur Verletzung oder Tötung, Terrorismus und versuchten Mordes ersten Grades angeklagt. „Er hat bereits gestanden, diese Aussagen in den sozialen Medien gemacht zu haben. Er hat es gestanden. Er behauptet zwar, dass alles ein Witz war und er es nicht ernst gemeint hätte. Aber wir finden nichts Lustiges daran, über einen Amoklauf auf einem Campus zu schreiben“, betonte Young gegenüber CBS Miami. Der Polizeichef wies außerdem darauf hin, dass der Donnerstag der letzte Tag vor den Winterferien gewesen sei. An diesem Tag sei das Schulgelände besonders voll gewesen.

RND/nis

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