29-Jähriger in U-Haft

Gericht beendete Anfang des Jahres die Führungsaufsicht für mutmaßlichen Mörder von Ayleen A.

Die Leiche der 14-jährige Ayleen A. aus der Nähe von Freiburg ist am 29. Juli in einem See in Hessen entdeckt worden.

Die Leiche der 14-jährige Ayleen A. aus der Nähe von Freiburg ist am 29. Juli in einem See in Hessen entdeckt worden.

Wiesbaden. Der mutmaßliche Täter im Fall einer getöteten Schülerin aus Gottenheim bei Freiburg stand als rückfallgefährdeter Sexualstraftäter bis Anfang des Jahres unter sogenannter Führungsaufsicht. Diese wurde zu Jahresbeginn gerichtlich beendet, teilte ein Sprecher des Hessischen Landeskriminalamts (LKA) am Mittwoch auf Anfrage mit. Damit sei der 29-Jährige auch aus dem Programm ZÜRS ausgestuft worden.

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Die 2008 in Kraft getretene „Zentralstelle zur Überwachung Rückfallgefährdeter Sexualstraftäter“ (ZÜRS) basiert auf einer gemeinsamen Vereinbarung zwischen dem Justiz-, Sozial- und Innenministerium. Ziel der Konzeption ist es, die Bevölkerung vor bereits verurteilten, rückfallgefährdeten Sexualstraftätern zu schützen, wenn diese aus der Haft oder dem Maßregelvollzug entlassen werden.

Neben behördenübergreifenden Kontrollen sollen auch Beobachtungen gewährleisten, dass entlassene Sexualstraftäter kein Risiko darstellen. Voraussetzung ist eine richterliche Auferlegung einer sogenannten Führungsaufsicht. Zur Zahl der Sexualstraftäter im Programm ZÜRS und einer Rückfallquote wurden keine Angaben gemacht.

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Mutmaßlicher Mörder von Ayleen A. war rückfallgefährdeter Sexualstraftäter

Für den mutmaßlichen Mord an einer 14-Jährigen aus Gottenheim bei Freiburg soll ein rückfallgefährdeter Sexualstraftäter verantwortlich sein.

Als Jugendlicher zehn Jahre in psychiatrischem Krankenhaus

Der 29-Jährige war nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft als Jugendlicher für zehn Jahre wegen eines versuchten Sexualdelikts in ein psychiatrisches Krankenhaus gekommen.

Er kannte die am 21. Juli verschwundene Schülerin Ayleen den Ermittlungen zufolge aus wochenlangen Chats in sozialen Netzwerken und einem bekannten Online-Spiel. Ende vergangener Woche hatte die Polizei die Leiche von Ayleen in einem See in Hessen entdeckt, die Wohnung des Mannes durchsucht und ihn kurz darauf festgenommen.

RND/dpa

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