Schon 2015 und 2017 wackelte es

„Kraftklub als Wiederholungstäter“ – 12.000 Konzertbesucher sorgen in Leipzig für „Erdbeben“

Kraftklub ließen es krachen: Am Freitagabend spielte die Chemnitzer Band in der Arena Leipzig vor ausverkauftem Haus.

Am Freitagabend spielte die Chemnitzer Band in der Arena Leipzig vor ausverkauftem Haus.

Leipzig. Sie haben es wieder getan: Bei einem Konzert der Band Kraftklub in Leipzig hat das Publikum die Stadt zum Beben gebracht – wortwörtlich. Wegen des Springens der 12.000 Fans in der Halle meldeten sich besorgte Anwohnerinnen und Anwohner aus umliegenden Stadtteilen wegen spürbarer Erschütterungen. Die Befürchtung: ein Erdbeben. Doch wie bereits 2015 und 2017, als sich Menschen aus den umliegenden Stadtteilen wegen wackelnder Wände besorgt bei der Feuerwehr meldeten, war wieder ein Konzert der Chemnitzer Band der Grund.

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Dabei waren die Ausgangsbedingungen in diesem Jahr wegen des niedrigen Grundwasserspiegels und des Frosts ungünstig, wie Frontmann Felix Kummer laut der „Leipziger Volkszeitung“ auf der Bühne anmerkte. Aber: „Diese Herausforderung nehmen wir an.“

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„Schaffen wir das ein drittes Mal?“, fragte Sänger Felix Kummer am Freitag – und die Konzertbesucherinnen und ‑besucher brachten die Wände umliegender Häuser zum Beben. „Hier wackelt intervallartig die ganze Bude“, sagte ein Anwohner. Die Feuerwehr erreichten dieses Mal allerdings keine besorgten Anrufe, hieß es am Samstag aus der Rettungsleitstelle.

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Laut dem Onlineportal „Erdbeben Deutschland“ gingen am Freitag dennoch mehrere Meldungen über Erschütterungen im Leipziger Westen ein: Pflanzen und Lampen sollen zum Schwingen gebracht worden sein. Ein Erdbeben sei als Ursache auszuschließen. Auch „wenn es dort in der Nähe keine seismologischen Stationen zur Bestätigung gibt, spricht alles für Kraftklub als Wiederholungstäter“, hieß es auf Twitter.

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„Die Leute springen zu ungleichmäßig“, hatte eine Expertin des Geophysikalischen Observatoriums Collm bereits am Freitag erklärt. Deswegen seien solche Erschütterungen in der Regel nur für Menschen in der unmittelbaren Nähe spürbar. Kein Erdbeben also, aber immerhin ein „Konzertbeben“.

RND/alx

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