Erschreckender Fall in Italien

Mann erstochen und in Tüte gesteckt: Frau und Kinder festgenommen

Ein Polizeiauto der italienischen Carabinieri.

Ein Polizeiauto der italienischen Carabinieri (Symbolbild).

Salerno. In Italien sorgt ein tödlicher Familienstreit für Aufsehen. Eine 40 Jahre alte Frau und ihre 20 und 15 Jahre alten Söhne sollen mit Messern mehrmals auf den Ehemann und Vater eingestochen haben, wie die Staatsanwaltschaft in der Küstenstadt Salerno mitteilte. Zahlreiche Medien berichteten in ihren Samstagsausgaben über die Tat, die die Strafverfolger als „grauenvoll und blutig“ bezeichneten. Die drei Tatverdächtigen aus der kleinen Gemeinde Giffoni Valle Piana im Süden wurden am Freitag festgenommen.

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Die Ermittler gehen nach eigenen Angaben davon aus, dass die Gewalttat bereits Ende Juli geschah. Die Ehefrau kam am 30. Juli in die Wache der Carabinieri von Giffoni Valle Piana und meldete ihren Mann als vermisst. Die Polizei hatte jedoch Zweifel an der Aussage der Frau und wollte das Videomaterial der Überwachungskameras am Haus sichten. Dies war den Angaben zufolge aber überschrieben. Ein Experte stellte demnach die alten Aufnahmen wieder her.

Auf den Bildern sahen die Ermittler der Mitteilung zufolge, wie die Drei auf den am Boden liegenden Mann einstachen - unter den Augen eines elf Jahre alten Kindes. Danach schnitten sie dem toten Bäcker ein Bein ab, steckten den Körper in eine Plastiktüte und brachten die Leiche weg. Die Feuerwehr fand den toten Mann schließlich in einem Abgrund in den Bergen nahe Giffoni Valle Piana.

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RND/dpa

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