Namens-Patenschaft war Geburtstagsgeschenk

Hitze-Hoch „Jürgen“ nach Leipziger Meteorologie-Fan benannt

Hoch „Jürgen“ lässt derzeit Millionen Menschen in ganz Deutschland schwitzen – und ist nach einem Meteorologie-Freund aus Leipzig benannt.

Hoch „Jürgen“ lässt derzeit Millionen Menschen in ganz Deutschland schwitzen – und ist nach einem Meteorologie-Freund aus Leipzig benannt.

Berlin/Leipzig. Hoch „Jürgen“ lässt derzeit Millionen Menschen in ganz Deutschland schwitzen – und ist nach einem Meteorologie-Freund aus Leipzig benannt. Die Namens-Patenschaft für das Hochdruckgebiet sei ein Geburtstagsgeschenk für ihren Vater Jürgen gewesen, sagte seine in der Schweiz lebende Tochter der dpa am Mittwoch. „Mein Vater ist seit seiner Jugend unheimlich interessiert an Meteorologie und zu seinem runden Geburtstag Ende August wollte ich ihm eine Patenschaft schenken.“

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Vor Kurzem sei dann klar geworden, dass das aktuelle Sommerhoch den Namen „Jürgen“ tragen wird und so schon im Vorfeld des Geburtstages für eine große Überraschung sorgt. „Als meinem Vater klar wurde, dass dieses Hoch wirklich nach ihm benannt wurde, hat er sich erst ein bisschen erschrocken, aber dann sehr gefreut“, so die Tochter. Sie fügte aber hinzu: „Unter der Hitze leidet er natürlich genauso wie alle anderen.“

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Vergeben werden die Namen für Hoch- und Tiefdruckgebiete vom Verein Berliner Wetterkarte zusammen mit dem Institut für Meteorologie der Freien Universität Berlin (FU) im Rahmen der Aktion Wetterpate. Für die Auswahl der Namen kann sich jeder bewerben. Ein Hoch kostet 360 Euro, ein Tief 240 Euro. Hochdruckgebiete haben eine deutlich längere Lebensdauer und bleiben daher länger auf den Wetterkarten sichtbar, heißt es zur Begründung. Im Jahr werden etwa 50 Hochs und 130 Tiefs getauft. In geraden Jahren bekommen die Tiefs weibliche, in ungeraden Jahren männliche Namen.

Für das Jahr 2022 sind bereits alle Patenschaften vergeben. Namen für 2023 können ab dem 7. September 2022 um 0:00 Uhr beantragt werden.

RND/dpa

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