Berichterstattung unerwünscht

Journalisten von mutmaßlichen Neonazis in der Lausitz attackiert

Rechtsradikale Parolen in Burg Stargard gerufen. (Symbolbild)

Vermutlich Rechtsradikale attackierten die beiden Focus-Reporter. (Symbolbild)

Neukirch/Lausitz. Ein Reporter und eine Fotografin vom Magazin „Cicero“ (Berlin) sind nach eigenen Angaben am Freitagabend in Neukirch/Lausitz (Landkreis Bautzen) verbal bedroht und angegriffen worden. Bei der Veranstaltung des Vereins „Bautzner Frieden“ hätten Neonazis sie zunächst in einem Gasthof geschubst, beschimpft und bei Recherchen behindert, berichtete Chefreporter Moritz Gathmann am Samstag bei Facebook.

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Als sie den Ort später verlassen wollten, seien „aus dem Dunkel zwei Typen angerannt“ gekommen. Sie seien maskiert gewesen und hätten „Haut ab“, „Verpisst euch“ gebrüllt, gegen die Autotüren und -fenster geschlagen und einen Seitenspiegel zertrümmert. Die Görlitzer Polizei ermittele dazu, sagte ein Sprecher am Sonntag. Nähere Angaben zu dem Vorfall machte er nicht.

Es gebe in dieser Gegend ein Neonazi-Problem und bestimmte Umfelder tolerierten deren Anwesenheit, resümierte Gathmann, schrieb aber auch: „Nehmt dieses Ereignis nicht zum Anlass, diese ganze Region hier wieder als "Bautzen brown under" zu diffamieren“. Es gelte vielmehr, dagegenzuhalten und sich keine Angst einjagen zu lassen.

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RND/dpa

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