Frauenpower auf der Bühne

Trio um Amy Schumer moderiert die Oscars

Regina Hall (l-r), Amy Schumer und Wanda Sykes moderieren gemeinsam die diesjährigen Oscars.

Los Angeles. 19 Mal stand der Komiker Bob Hope als Gastgeber der Oscar-Verleihung auf der Bühne, Billy Crystal tat es neun Mal, Johnny Carson fünf Mal. Nun wollen gleich drei Neulinge Hollywoods größte Show aufmischen und erstmals in der Oscar-Geschichte sind es drei Frauen. Die Schauspielerinnen Amy Schumer (40, „Dating Queen“), Regina Hall (51, „Girls Trip“) und Wanda Sykes (58, „Bad Moms“) werden am 27. März die 94. Academy Awards moderieren.

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Sie hätten drei sehr dynamische und lustige Frauen gewinnen können, sagte Show-Produzent Will Packer über das Trio. Schumer lässt daran keine Zweifel. Mit nackter Haut stimmte die Komikerin kürzlich auf ihren Oscar-Auftritt ein. In einem Instagram-Video tänzelt sie halbnackt von hinten gefilmt, nur mit schwarzem Schlüpfer, durch einen Ankleideraum. Sie würde gerade Outfits für die Oscar-Gala anprobieren, schrieb die Comedian zu den Hashtags #badtattoo und #baddancing. Damit witzelte sie über die große Tätowierung auf ihrem Rücken und über ihre Tanzkünste.

Ärger garantiert

Mit ihren Sprüchen auf der Oscar-Bühne werde sie sich bestimmt Ärger einhandeln, prophezeite Schumer im TV-Interview mit „Extra“. Die drei Comedians werben mit witzigen Videos für die bevorstehende Show. Sie würden es bestimmt besser machen als ihr Vorgänger bei der vorigen Gala. Keine Frage, denn in den letzten drei Jahren hatte die Filmakademie auf Gastgeber verzichtet. Stattdessen gab es lediglich prominente Laudatoren, die die Gewinner verkündeten.

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So soll jüngeres Publikum begeistert werden

Über Jahrzehnte hinweg standen zuvor Moderatoren im Rampenlicht, die mit Gags den Ton angaben. Zum Auftakt der Preisgala hielten sie gewöhnlich einen Eröffnungsmonolog, mit Seitenhieben auf Politik und Showbusiness.

Diese Rolle geht nun an Schumer, Hall und Sykes. Mit der Wahl des schlagfertigen Trios setzt die Filmakademie ein deutliches Zeichen. Angesichts stark sinkender Zuschauerzahlen bemühen sich die Veranstalter, das verknöcherte Format aufzulockern und ein jüngeres Publikum zu begeistern.

RND/dpa

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