„Worst-Case-Szenario für alle Beteiligten“

In RTL-Show von Martin Rütter: Bernhardiner beißt kleinen Hund tot

Hundetrainer Martin Rütter.

Als großes Herzensprojekt bezeichnet Hundeprofi Martin Rütter seine aktuelle RTL-Dokuserie „Die Unvermittelbaren“. Darin widmen sich der bekannte Hundeexperte und sein Team jenen Hunden, die vermutlich ihr Leben im Tierheim verbringen müssen. Es seien oft traurige Schicksale, manchmal schwierige Hunde ohne jede Perspektive. In diese Kategorie fällt auch der 66-Kilo-Bernhardiner „Mäuschen“, für den Martin Rütter in der Folge am vergangenen Sonntag ein neues Zuhause suchte. Doch dann kam es zum „Worst-Case-Szenario für alle Beteiligten“, wie Rütter sagt.

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„Mäuschen“ hat sein gesamtes Leben allein im Zwinger verbracht, mit sechs Jahren kam er in einem völlig verwahrlosten und massiv unterernährten Zustand ins Tierheim Haßberge in Bayern. In der aktuellen Folge von „Die Unvermittelbaren“ wollten Sandra Bock und Thiemo Sauer den Hund jetzt aufnehmen. Vorab erhielten beide allerdings eine Warnung: „Der ist ja ein gechillter Typ, 90 Prozent des Tages. Aber wenn der eben mal loslegt und nach vorne schießen sollte, weil er einen Hund vertreiben will oder so, dann fliegen wir halt alle wie so ein Fähnchen im Wind“, sagte Rütters Kollegin Ellen laut „Express“ in der Sendung.

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Trotz der Warnung passierte dann „etwas Dramatisches“, wie es Rütter ausdrückte. „‚Mäuschen‘ ist ja nicht so gut sozialisiert, kann Hunde nicht einschätzen und ist tatsächlich im Park auf einen kleinen Hund losgegangen, hat sich diesen gepackt. Und dieser Hund ist tatsächlich an den Verletzungen verstorben. Das Worst-Case-Szenario für alle Beteiligten“, so der Hundeexperte.

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Probebesitzer Thimo sah den Fehler bei sich, nicht bei Bernhardiner „Mäuschen“: „Ich habe ihn in dem Moment nicht so geführt, wie man es machen sollte.“ Rütter dagegen betonte: „Ich finde nicht, dass das eine fahrlässige Situation war. Aus meiner Sicht war das eine Verkettung von sehr vielen Umständen, die aufeinandergeprallt sind.“ Rütter berichtete auch, dass er in engem Kontakt mit der Halterin des anderen Hundes stehe: „Natürlich ist sie traurig, aber überhaupt nicht sauer.“

Trotz des Vorfalls deutete sich ein kleines Happy End an: „Mäuschen“ darf bei seinen neuen Besitzern bleiben. Rütter stellte allerdings eine Bedingung: „Wenn der rausgeht, trägt der für immer einen Maulkorb.“

RND/seb

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