Konstituierende Sitzung

Lara Duwe ist neue Sprecherin des Jugendparlamentes in Salzgitter

Salzgitters neues Jugendparlament mit den Gratulanten: Lara Duwe (stehend 6. v. links) wurde zur Sprecherin gewählt.

Salzgitters neues Jugendparlament mit den Gratulanten: Lara Duwe (stehend 6. v. links) wurde zur Sprecherin gewählt.

Salzgitter. Es gibt ein neues Jugendparlament in der Stadt. In einer konstituierenden Sitzung in der Kulturscheune in Lebenstedt haben die neuen Mitglieder ihren neue Sprecherin, deren Stellvertreter sowie eine Schriftführerin gewählt. An der Spitze steht die bisherige stellvertretende Sprecherin Lara Duwe. Ihr Stellvertreter ist Akay Türel, Schriftführerin wurde Victoria Minch.

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Als Gratulantinnen und Gratulanten waren der Erste Bürgermeister Stefan Klein, Sozialdezernent Dr. Dirk Härdrich, Gleichstellungsbeauftragte Simone Semmler und Jugendparlaments-Geschäftsführerin Deborah Gollbach in die Kulturscheune gekommen. „Ihr seid die Partnerinnen und Partner des Erwachsenenparlamentes“, machte Stefan Klein den neuen Mitgliedern deutlich. „Weil wir im Rat Impulse von euch bekommen, die wir sonst nicht hätten.“

Deborah Gollbach ergänzte: „Der Austausch mit der Politik ist für euch ein wichtiger Punkt in den nächsten Jahren.“ Dirk Härdrich dankte den Jugendlichen für ihren Einsatz: „Demokratie bedeutet immer auch Beteiligung und Engagement für das eigene Gemeinwesen.“ Zudem gebe es immer die Notwendigkeit, die verschiedenen Meinungen engagiert auszutauschen, aber auch die Meinung der anderen Seite zu respektieren. Und der Kompromiss, die Einigung auf eine gemeinsame Lösung, das sei das Instrument, mit in einer Demokratie etwas bewegt werden könne.

Nach 2014, 2016, 2018 und 2020 nimmt nun das fünfte Jugendparlament in Salzgitter seine Arbeit auf. Es besteht aus 13 Salzgitteranerinnen und Salzgitteranern im Alter zwischen 14 und 20 Jahren, allerdings sind das weniger als es überhaupt Plätze gibt. Deshalb musste gar nicht gewählt werden, sondern alle Interessenten sitzen mit in dem Gremium. Unter ihnen sind auch sechs Jugendliche, die bereits in der vierten Wahlperiode dabei waren.

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Die ehemaligen Mitglieder wurden verabschiedet. „Ihr habt gute Arbeit geleistet, trotz der schwierigen Bedingungen während der Pandemie“, lobte die Geschäftsführerin des Jugendparlamentes. „Es war schön, euch an dieser Aufgabe wachsen zu sehen“, fügte sie hinzu. Ein Beispiel dafür war die Umfrage mit über 300 Teilnehmenden zum „Bau einer Pumptrackanlage in Gebhardshagen“. Die Ergebnisse flossen in die Arbeitsgruppe ein, an welcher auch das Jugendparlament teilnahm.

Deborah Gollbach nannte die Anti-Rassismus-Kampagne im Rahmen von „Black Lives Matter“, bei dem die Jugendlichen mit großen Plakaten im gesamten Stadtgebiet ein Statement für mehr Respekt und Gleichbehandlung gesetzt hatten. Sie sprach aber auch den Einsatz zur „Weiterentwicklung Salzgittersee“ an. Die Jugendlichen forderten eine Prüfung von Flächen zur Nutzung unter anderem als Skateplatz und für Graffitiflächen, die vom Rat dann beschlossen wurde.

Von Roland Weiterer

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