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Propsteiverband übernimmt

Evangelische Kindergärten in Salzgitter in neuen Händen

Sie kümmern sich im Propsteiverband um die Kindergärten: die pädagogischen Leiter Arne Ehlers und Anke Bungeroth (rechts) sowie die betriebswirtschaftlichen Leiter Lisa Hesse und Maik Polej.

Sie kümmern sich im Propsteiverband um die Kindergärten: die pädagogischen Leiter Arne Ehlers und Anke Bungeroth (rechts) sowie die betriebswirtschaftlichen Leiter Lisa Hesse und Maik Polej.

Salzgitter. Den evangelischen Kindergärten in Salzgitter steht ein Wechsel ins Haus. Der Propsteiverband Salzgitter-Wolfenbüttel-Bad Harzburg wird am 1. August 2022 die Trägerschaft von 22 Kindertagesstätten aus dem Gebiet der Landeskirche Braunschweig übernehmen und gemeinsam leiten. In der Stadt sind betroffen die Einrichtungen Am Blütenweg, St. Petri in Heerte, KiGaLuGa, Am Festplatz, Vor der Burg, St. Andreas, Friedenskirche, Käthe Kollwitz, St. Lukas, Lesse, Stiftsmäuse und Freilichtlöwen. In Wolfenbüttel sind es die Kita St. Johannis und in der Samtgemeinde Baddeckenstedt die in Gustedt und Berel.

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Deren Träger sind aktuell einzelne Kirchengemeinden. Diese wollen ihr Engagement perspektivisch auf die Bereiche Seelsorge, Religionspädagogik und gemeinsame Gemeindeaktivitäten beschränken. Zurzeit tragen die verantwortlichen Pfarrerinnen und Pfarrer gemeinsam mit den ehrenamtlichen Kirchenvorständen auch als Arbeitgeber die inhaltliche und organisatorische Verantwortung für diese Kindertagesstätten.

Geänderte gesetzliche Bestimmungen, Fachkraftmangel und grundsätzliche Ausweitung der Angebote machen die Trägerschaft einer Kindertagesstätte zu einer zeitlich und inhaltlich immer anspruchsvolleren Aufgabe. Um diese für den Propsteiverband neue Aufgabe stemmen zu können, wird derzeit der aus zunächst zwei Verbünden bestehende Fachbereich Kindertagesstätten aufgebaut.

Beide Verbünde werden je von einer pädagogischen und einer betriebswirtschaftlichen Leitung geführt, die ihre Arbeit gemeinsam am 1. Januar aufgenommen haben und voller Elan die nötigen Schritte zum Trägerwechsel planen und organisieren. Dabei werden diese vier als erfahrene Leitungskräfte gleichermaßen das Ziel der frühkindlichen Bildung, das religionspädagogische Profil und die Individualität der einzelnen Kindertagesstätten sowie die Wirtschaftlichkeit im Auge behalten.

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Am Ende sollen die Kinder, deren Eltern, die Mitarbeitenden und Einrichtungsleitungen sowie die Pfarrer und Pfarrerinnen zufrieden mit der neuen Trägersituation sein. Durch die Übernahme der neuen Aufgabe wird der Propsteiverband zuständig für das in den Kindertagesstätten beschäftigte Personal. Dadurch wächst die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von derzeit 50 auf rund 450.

Von Roland Weiterer

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