Gesine Meier stellt sich vor

Eine neue Pastorin für die Kanaldörfer in Salzgitter

Amtseinführung am Sonntag: Gesine Meier ist die neue Pfarrerin in den Kanaldörfern.

Amtseinführung am Sonntag: Gesine Meier ist die neue Pfarrerin in den Kanaldörfern.

Salzgitter. Im Amt ist sie schon, jetzt folgt der offizielle Vollzug. Vor wenigen Wochen hat Gesine Meier ihr zweites zweites Theologisches Examen bestanden. Am 27. Juni wurde sie im Braunschweiger Dom ordiniert, am 1. Juli nahm sie ihre Arbeit im neuen Wirkungsbereich auf. Mittlerweile hat sie schon ihre erste Pfarrstelle in den Kirchengemeinden Beddingen, Bleckenstedt, Sauingen und Üfingen angehören, die zum Pfarrverband Salzgitters Norden gehörend. 

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Am Sonntag, 18. Juli, ab 14 Uhr können die Mitglieder ihre neue Pfarrerin ganz offiziell kennen lernen. Dann beginnt der Vorstellungsgottesdienst im Kirchgarten in Üfingen. Der ursprünglich geplante „Brückengottesdienst“ entfällt. Auch auf einen Imbiss wird verzichtet.

Pastorin Gesine Meier wuchs in Liedingen bei Vechelde auf, besuchte den Konfirmandenunterricht und versah mit einer Freundin zusammen ein paar Jahre lang den Küsterdienst. Nach dem Abitur verbrachte sie ein Jahr als Au-pair-Mädchen in den Niederlanden bei Nijmegen und bekam hier guten Kontakt zu einer Gruppe der dortigen katholischen Gemeinde. Dies und der gute Zuspruch ihres Gastvaters ermutigte sie zu einem Theologiestudium ins Auge zu fassen, obwohl sie dafür noch alle drei alten Sprachen (Latein, Griechisch und Hebräisch) lernen musste. Ihr Studium absolvierte sie in Berlin und in Oslo.

Ihr Vikariat in der Weststadtgemeinde in Braunschweig erlebte die 31-Jährige noch zur Hälfte vor Corona-Zeiten. Die Einschränkungen seit März 2020 wirkten sich aber auch stark auf die Möglichkeiten der Zusammenarbeit im Vikarskurs und der Praxiserfahrung in der Gemeinde, speziell der Seelsorge, aus.

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Für die Arbeit in der Braunschweiger Landeskirche, respektive der pfarramtlichen Verwaltung, muss die Pastorin in den ersten Amtsjahren noch Fortbildungskurse besuchen. Ansonsten will sie sich in vielen Einzel -und Kleingruppengesprächen einen Überblick über die Anforderungen in den Kirchengemeinden und im Pfarrverband verschaffen. Ihren Schwerpunkt sieht sie in der gottesdienstlichen und seelsorgerlichen Arbeit, doch auch auf die Konfirmandenarbeit freut sie sich.

Gesine Meier sagt von sich selbst, dass sie sehr gerne singt, mit ihrem Mann in den Fernen Osten reist, aber auch innerhalb Europas unterwegs ist. Sie mag Fahrradtouren durch die heimatliche Feldmark. Das Ehepaar will spätestens im September das Pfarrhaus in Sauingen beziehen.

Von Roland Weiterer

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