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Für Dosen und Pfandflaschen

Die Stadt Salzgitter testet die Pfandringe an fünf Mülleimern

Ein sauberer Platz für Dosen und Flaschen: Die Stadt hat fünf Pfandringe in Salzgitter installiert.

Ein sauberer Platz für Dosen und Flaschen: Die Stadt hat fünf Pfandringe in Salzgitter installiert.

Salzgitter. Alte Dosen und Flaschen gehören nicht in den Müll. Darin sind sich nicht nur die Politiker im Rat weitgehend einig, dennoch landen viele Pfandprodukte im Abfall, dabei würden sich manche Zeitgenossen über die 15 bis 25 Cent freuen, die so ein leerer Behälter bringt. In der Innenstadt in Lebenstedt ist nun ein Modellversuch mit fünf sogenannten Pfandringen angelaufen. Der Städtische Regiebetrieb (SRB) hat diese an öffentlichen Mülleimern angeschraubt.

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Für fast alle im Handel befindlichen Getränke in Dosen und Flaschen besteht mittlerweile Pfandpflicht. Trotzdem landen diese häufig im nächstgelegenen öffentlichen Mülleimer und werden dem Recycling-Kreislauf entzogen. Nicht selten sind Menschen zu sehen, die neugierig in die Abfallbehälter schauen und in einen Mix aus Speiseresten, Scherben, Spritzen oder Beuteln mit Hundekot greifen müssen, um eine Pfandflasche zu fischen.

Der Pfandring löst dieses Problem und erspart den Nutzern die unwürdige Suche. Bürgerinnen und Bürger können ihr Leergut auf dem Geländer sauber und sicher abstellen. Sammlerinnen und Sammler müssen nicht in die dunklen Abfallbehälter greifen. Sie freuen sich über das Geld, die alten Flaschen und Dosen landen im Recyclingkreislauf.

Der SRB-Betriebsausschuss hatte die Einführung solcher Pfandringe im Januar 2022 auf Antrag der Ratsgruppe Die Linke/Die Partei beschlossen. Der SRB wurde damit beauftragt, ein solches System in Salzgitter zu erproben, und hat Anfang Mai einen Modellversuch mit Ringen an fünf Abfalleimern in stark frequentierten Bereichen der Innenstadt gestartet.

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Dieser läuft über einen Zeitraum von etwa drei Monaten und hat zum Ziel, die Akzeptanz in der Bevölkerung sowie das Nutzungsverhalten zu testen. Dann wollen die Politiker entscheiden, ob die Ringe langfristig in größerer Zahl im Stadtgebiet eingesetzt werden.

Von Roland Weiterer

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