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Der „Graslandfeuerindex“ zählt

Die Stadt Salzgitter regelt das öffentliche Grillverbot

Der Grillplatz am Piratenspielplatz: Die Stadt verbindet Grillverbot künftig mit dem "Graslandfeuerindex" des Wetterdienstes.

Der Grillplatz am Piratenspielplatz: Die Stadt verbindet Grillverbot künftig mit dem "Graslandfeuerindex" des Wetterdienstes.

Salzgitter. Die erste große Hitzewelle ist vorbei, dennoch begegnet die Stadt der üblicherweise in diesen Monaten zu erwartenden Sommertage und der damit verbundenen Gefahr von Wald- und Flächenbränden mit einer Allgemeinverfügung zum Grillverbot an öffentlichen Plätzen. Um zu vermeiden, dass je nach Wetterwechsel immer wieder neu eine Allgemeinverfügung zum Grillverbot erlassen oder aufgehoben wird, wird die Wirksamkeit des Grillverbots in der Stadt zukünftig gekoppelt an den vom Deutschen Wetterdienst (DWD) auf seinen Internetseiten veröffentlichten „Graslandfeuerindex“.

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Ist dort für die Region Braunschweig die Stufe 4 oder 5 erreicht, gilt einVerbot zum Grillen für die vier öffentlichen Grillplätze am Salzgittersee (Reppnersche Bucht, am Tauchereinstieg, im Bereich der Grundschule am See, am Piratenspielplatz), für die Grillflächen im Salzgitter-Höhenzug entlang der Wanderwege in Gebhardshagen (Gustedter Straße am Steinbruch), in Lichtenberg (Waldeingang am Großparkplatz vor der Burgruine), in Salder (Steinbruch am Hasselberg) und auch für die verpachteten Vereinsgelände am Salzgittersee. Die Stadt Salzgitter kündigt an, das Grillverbotes zu überwachen. Verstöße können mit einer Geldbuße von bis zu 5.000 Euro geahndet werden, heißt es aus dem Rathaus.

Die Berufsfeuerwehr gibt für das private Grillen und das Verhalten im Straßenverkehr folgende Tipps, da es auch dort durch Unachtsamkeiten schnell zu Unfällen oder Bränden kommen kann. So ist die Verwendung von Brandbeschleunigern wie Spiritus oder Benzin aufgrund der Verpuffungsgefahr lebensgefährlich, teilt die Stadtverwaltung mit. „Der Betrieb eines Grills sollte nur auf befestigtem und nicht brennbaren Untergrund (keine Rasenflächen) sowie unter Bereithaltung eines geeigneten Löschmittels wie zum Beispiel Feuerlöscher oder Löschdecke erfolgen.“

Kinder sollten in der Nähe eines Grills jederzeit beaufsichtigt werden und einen Sicherheitsabstand von zwei bis drei Metern einhalten, heißt es weiter. „Brände oder Rauchentwicklungen sollten sofort über den Notruf 112 der Feuerwehr gemeldet werden. Entstehungsbrände können durch eigene Löschversuche an der weiteren Ausbreitung gehindert werden, jedoch sollte dabei immer die eigene Sicherheit im Vordergrund stehen.“

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Von Roland Weiterer

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