Zahlen sinken leicht

Die Lage entspannt sich auf dem Arbeitsmarkt in Salzgitter

Die Agentur für Arbeit meldet für April einen leichten Rückgang bei der Zahl der Arbeitslosen in der Region.

Die Agentur für Arbeit meldet für April einen leichten Rückgang bei der Zahl der Arbeitslosen in der Region.

Salzgitter. Die Zahl der Arbeitslosen in der Region ist im April gegenüber dem Vormonat weiter um 240 auf insgesamt 21.088 gesunken. Die Arbeitslosenquote im Bereich der Arbeitsagentur Braunschweig-Goslar liegt aktuell bei 6,4 Prozent, das sind 0,1 Prozentpunkte über dem Wert vor einem Jahr.

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In der lokalen Betrachtung schneidet weiterhin der Landkreis Wolfenbüttel am besten ab mit einer Quote von 4,9 Prozent, dahinter folgen die Stadt Braunschweig (5,5), der Landkreis Goslar (7,2) und die Stadt Salzgitter (9,7).

„Heute können wir auf die Auswirkungen der Pandemie nach einem Jahr blicken. Der Virus hat durch den Lockdown den Arbeitsmarkt zwar weiterhin im Griff, wir spüren jedoch eine deutliche Entspannung. Hunderte Menschen konnten sich im April aus der Arbeitslosigkeit in Erwerbstätigkeit abmelden. Doch leider ist auch die Zahl der Langzeitarbeitslosen in den letzten zwölf Monaten stark gestiegen. Nun gilt es, den Schwung der Frühjahrsbelebung mit in die kommenden Wochen zu nehmen und die Entwicklung genau zu beobachten“, meint Gerald Witt, Leiter der Agentur für Arbeit.

Die Unterbeschäftigung, die neben den Arbeitslosen auch Personen erfasst, die erkrankt sind oder an Maßnahmen teilnehmen, lag im aktuellen Berichtsmonat bei 27.758 Personen, dies sind 2,1 Prozent oder 563 Personen mehr als vor einem Jahr.

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Nach dem regelrechten Einbruch der Arbeitskräftenachfrage vor einem Jahr mit Beginn desersten Lockdown hat sich der Bestand der gemeldeten Stellen leicht erholt. Aktuell sind 4.869 Stellen im Bestand. Das sind 529 (12,2 Prozent) mehr als vor einem Jahr und erreicht damit knapp das Ergebnis aus dem April vor zwei Jahren. Im April 2019 wurden 4.910 Stellen im Bestand gezählt.

Seit Jahresbeginn wurden 4.754 Stellen neu gemeldet. Das sind 257 oder 5,7 Prozent mehr gegenüber dem Vorjahr. Die Top fünf der aktuell gemeldeten Stellen finden sich bei den Altenpflege-Fachkräften (165 gemeldete Stellen), Fachkräften im Verkauf (155), Fachkräften inder Gesundheits- und Krankenpflege (124), bei den Reinigungshelfern (105) sowie den Bürofachkräften (102).

Tausende Betriebe von Braunschweig bis Braunlage nutzen Kurzarbeit, um ihre Beschäftigten auch in der Corona-Krise zu halten. Um danach auch gut aufgestellt gleich wieder durchstarten zu können, können die Unternehmen ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter während der Kurzarbeit weiterbilden. Dafür gibt es erhebliche finanzielle Unterstützung.

Die Agentur für Arbeit kann je nach Bedarf die Lehrgangskosten in Abhängigkeit von der Betriebsgröße prozentual fördern. Derzeit werden auch die Sozialversicherungsbeiträge für Beschäftigte während der Kurzarbeit übernommen. Unter der Telefonnummer (0800) 4555520 steht der regionale Arbeitgeberservice für Unternehmen zur individuellen Beratung zur Verfügung.

Von Roland Weiterer

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