Unterschriftensammlung

Die IG Metall Salzgitter-Peine startet eine Energiekampagne

Unterschriften für die Energiekampagne: Vertrauenskörper der IG Metall bei Gesprächen mit Kolleginnen und Kollegen im VW-Werk.

Unterschriften für die Energiekampagne: Vertrauenskörper der IG Metall bei Gesprächen mit Kolleginnen und Kollegen im VW-Werk.

Salzgitter. Ob an der Zapfsäule, bei der Heizkostenabrechnung oder an der Supermarktkasse: Vor allem Menschen mit geringem und normalen Einkommen geraten durch die steigenden Energiepreise in immer größere finanzielle Nöte. Sie stehen wortwörtlich am Ende der Nahrungskette. Doch leerer Magen und abgeklemmter Strom dürfen nicht die Folge sein, dafür setzt sich die IG Metall ein. Angesichts der durch Energiekosten getriebenen Inflation riefen jetzt die Vertrauensleute und Betriebsräte in Salzgitter und Peine die Bundesregierung dazu auf, dringend weitere Entlastungen auf den Weg zu bringen. „Krisengewinne abschöpfen – Kosten deckeln“ lautet die Kampagne unter www.igmetall-salzgitter-peine.de.“

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Matthias Wilhelm, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Salzgitter-Peine: „Ein Durchschnittshaushalt zahlt in diesem Jahr 1.000 Euro Mehrkosten nur für Energie. 2023 droht die Belastung derartig in die Höhe zu schnellen, sodass ein Monatsverdienst von 2500 Euro aufgefressen wird.“. Zudem steigen die Die Lebensmittelpreise. „Für dieses gewaltige Problem brauchen wir eine politische Lösung und einen aktiven Sozialstaat.“

Konkret fordert die IG Metall weitere Maßnahmen über die bestehenden Entlastungspakete der Bundesregierung hinaus. Das betrifft die Einführung eines Gaspreisdeckels für den Grundbedarf der Haushalte, eine Senkung der Stromsteuer und ein weiteres Entlastungspaket für 2023. Dabei sollten alle Haushalte berücksichtigt werden. Ein Teil der dafür notwendigen Mittel solle durch die Abschöpfung von außerordentlichen Krisengewinnen aufgebracht werden. „Einige Wenige bereichern sich an der Krise, während ein großer Teil der Bevölkerung dafür aufkommen muss“, beklagt Matthias Wilhelm. Demnach fordert die Gewerkschaft eine Sondersteuer auf „Windfall Profits“ genannte Übergewinne von Unternehmen, „die ihre Marktmacht rücksichtlos ausnutzen“.

Von Roland Weiterer

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