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Planungen im Cinema

Bürgerkino in Salzgitter-Bad hofft auf einen Neuanfang am 2. Juli

Vollbesetzte Reihen: Ein Foto von Anfang März bei den Schülerwochen im Bürgerkino in Salzgitter-Bad. Der Verein hofft auf eine eingeschränkte Wiederaufnahme des Betriebs am 2. Juli.

Vollbesetzte Reihen: Ein Foto von Anfang März bei den Schülerwochen im Bürgerkino in Salzgitter-Bad. Der Verein hofft auf eine eingeschränkte Wiederaufnahme des Betriebs am 2. Juli.

SZ-Bad.Covid -19 hat die Kinobranche voll im Griff, auch das Bürgerkino Cinema ist seit Mitte März geschlossen. Auch wenn sich die Auflagen in vielen Bereichen lockern, passiert im kulturellen Bereich relativ wenig. Zu groß erscheint das Risiko im vollbesetzen Saal. Dennoch gibt es einen Hoffnungsschimmer für das Bürgerkino. Mit dem Verband wird auf eine Wiedereröffnung zum 2. Juli hingearbeitet.

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„Unser Kino soll nicht zum Übertragungs-Hotspot werden“, schreibt der Vorstand in einer Pressemitteilung. Im Gegensatz zu gewerblich betriebenen Kinos müssen die Mitglieder nicht von den Kinoeinnahmen ihren Lebensunterhalt bestreiten, der Verein habe „relativ niedrige monatliche Fixkosten im vierstelligen Bereich“, heißt es. Vorführern, Schülern, Studenten und Rentnern wurden Einkaufsgutscheinen der Werbegemeinschaft Salzgitter „als kleine Kompensation“ geschenkt. Damit erreichten diese zwar nicht das monatliche Verdienstniveau, es sei jedoch ein Dankeschön.

Die Arbeitsgemeinschaft Kino, der auch das Cinema angehört, hat jetzt den 2. Juli als möglichen Stichtag bekannt gegeben. Die Betreiber erarbeiten auf Grundlage des Hygienekonzeptes der Verbände ein Abstandskonzept, das den Gesundheitsschutz sowie die praktischen Gegebenheiten vor Ort und die Wirtschaftlichkeit des Kinos in Einklang bringen soll.

Das Cinema verfügt über 84 Sitzplätze und hat im Saal eine Be- und Entlüftung. „Bei einer Abstandsregelung von 1,50 bis zwei Metern könnten wir bei vorheriger Reservierung die angedachten 20 bis 30 Besucher problemlos im Saal verteilen. Mit einigen Vorbereitungen haben wir bereits begonnen“, schreibt der Verein und ruft die die Bürger dazu auf,ihre Möglichkeiten zu nutzen, das Vorhaben zu unterstützen.

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Diese könnten uns durch den Kauf von Kinogutscheinen helfen (Gutenberg am Marktplatz) oder dem Freundeskreis Kino Cinema spenden. Das Projekt, in der Coronazeit in Salzgitter-Bad ein Autokino aufzuziehen, hat der Verein nach vier Wochen intensiver Planung aufgegeben. „Die Kosten- Nutzenrechnung armortisiert sich erst nach vier bis sechs Wochen Kinobetrieb, die Auflagen sind sehr hoch und das Risiko eines Flops müsste bei Kostenschätzungen von 90.000 Euro auf die Beteiligten verteilt werden.“ Zudem seien in der Umgebung, in Braunschweig und Wolfenbüttel, bereits Autokinos geplant, Goslar sei schon in Betrieb. „Wir setzen also auf einen herkömmlichen, corona-eingeschränkten Kinobetrieb ab 2. Juli.“

Von Roland Weiterer

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