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EcWense

Autorin wirbt mit 1100-Kilometer-Lauf für Krebsvorsorge

Die Autorin und Abenteurerin bei ihrem Zwischenstopp in Wense mit ihrem „Hotel“, einem kleinen Schlafwagen.

Die Autorin und Abenteurerin bei ihrem Zwischenstopp in Wense mit ihrem „Hotel“, einem kleinen Schlafwagen.

Wense.Die weltberühmte, 1946 in der Schweiz geborene, aktive Sportlerin, Abenteuerin und Autorin Rosie Swale Pope läuft zurzeit von Brigthon in England nach Berlin-Mitte, zu ihrem Buchverlag in Deutschland.

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Sie bestreitet die rund 1100 Kilometer lange Route zu Fuß, um damit auf die Wichtigkeit der Krebsvorsorge aufmerksam zu machen und wirbt dabei um entsprechende Unterstützung.

Weg führt durchs Peiner Land

Ihr Weg führte die sportliche Läuferin von Donnerstag bis Samstag durch den Landkreis Peine. PAZ-Mitarbeiter Eckhard Bruns traf sie zum Gespräch in Wense.

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„Ich habe mein ’Hotel’ immer bei mir“, freute sich Rosie und zeigte auf ihren kleinen dreirädrigen Schlafkarren, den sie auf ihrer Reise selbst zieht. Darin befinden sich unter anderem einige wenige Lebensmittel und Getränke, Handy und Laptop, ein beleuchteter kleiner Tannenbaum sowie für Rosie wichtige Erinnerungen und Aufzeichnungen. Dazu gehören Fotos ihrer Familie und viele Reiseerinnerungen sowie ihre selbst geschriebenen Bücher. Darunter natürlich auch ihr 2018 erschienenes Buch „Mein längster Lauf“.

Mann starb an Krebs

Als ihr Mann Clive an Prostatakrebs starb, brach für die Waliserin die Welt zusammen. Um ihren Schmerz zu verarbeiten, beschloss sie, sich nicht unterkriegen zu lassen, sondern zu handeln.

Rosie will ihren Beitrag für die Allgemeinheit leisten und auf die Wichtigkeit der Krebsvorsorge aufmerksam machen. Sie vernetzte sich mit zahlreichen Hilfsorganisationen und trat die in ihrem Buch „Mein längster Lauf“ beschriebene Weltumrundung an.

Neuen Lebensmut geschöpft

Fünf Jahre, 29 Heiratsanträge und 53 Paar Schuhe liegen hinter ihr. Auf ihrer rund 20 000 Meilen langen Tour durch Europa, Russland, Asien und Nordamerika hat sie sehr unterschiedliche Menschen, Sprachen und Kulturen kennengelernt sowie viele wilde Tiere getroffen. Körperlich erschöpft, aber um unzählige Erfahrungen reicher, mit viel Optimismus und voller Hoffnung schöpfte Rosie daraus neuen Lebensmut, den sie für jeden merkbar intensiv ausstrahlt.

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Fröhlich winkend und mit einem strahlenden Gesicht setzte Rosie ihren Lauf in Richtung Berlin fort. Bei unserem Abschied wünschte ich ihr viel Kraft und Gesundheit für ihren Lauf durchs Leben.

Von Eckhard Bruns

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