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Volksbank BraWo

„Walk4help“ geht an den Start

Stefan Honrath (BraWo), Dr. Axel Bruder, Anastasia Pastewsky (Labora), Prof. Dr. Anna Friedrich, Michael Kessler („Familien für Familien“ e.V.), Gerhard Nolte (Caritas)

Stefan Honrath (BraWo), Dr. Axel Bruder, Anastasia Pastewsky (Labora), Prof. Dr. Anna Friedrich, Michael Kessler („Familien für Familien“ e.V.), Gerhard Nolte (Caritas)

Peine.Bald fällt der „Startschuss“ für den ersten walk4help der „United Kids Foundations“ der Volksbank BraWo: Am Sonntag, 26. Mai gehen hoffentlich über 10.000 Menschen auf einem 4,2 Kilometer langen Kurs durch Braunschweig. Ziel ist es, auf diese Weise mindestens 40 000 Kilometer zu „erlaufen“ und damit einen Weltrekord aufzustellen. Dieser barrierefreie „Spaziergang für den guten Zweck“ ist der Versuch des bislang größten Charity-Laufs der Welt.

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Dahinter verbirgt sich eine riesige Spendenaktion gegen Kinderarmut in der Region Braunschweig-Wolfsburg, die auf Initiative der United Kids Foundations gemeinsam mit der Volksbank BraWo entstanden ist. „Die Teilnahmegebühren kommen komplett als Spende 13 verschiedenen Projekten gegen Kinderarmut in der Region zu Gute“, erklärte Stefan Honrath, Leiter der BraWo-Direktion Peine.

Im Peiner Land haben drei Projekte den Förderzuschlag erhalten

So kann die Labora gGmbh für Arbeit und berufliche Bildung das seit Jahren bewährte Coolness-Training® auch für Schulen anbieten. Ein speziell ausgebildetes Trainerteam arbeitet mindestens 3 idealerweise jedoch 6 Monate mit den Schülern. Ziele des gewaltpräventiven Trainings sind die Erarbeitung von Lösungsstrategien und Verhaltensalternativen. „Wir sind aus dem Kreis der Schulsozialabeit von mehreren Schulen aus dem Landkreis wiederholt angefragt worden, ob wir Sozialtrainings an den Schulen anbieten können“, erklärt Anastasia Pastewsky, Betriebsleiterin für ambulante sozialpädagogische Angebote der Labora gGmbH. Bislang habe es an den dafür nötigen Mitteln gefehlt. Durch die Förderung durch den walk4 help sei eine Arbeit mit bis zu 10 Klassen verschiedener Schulen möglich, macht Dr. Axel Bruder, Geschäftsführer der Labora die Wichtigkeit des Spendenprojekts deutlich.

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Ebenfalls Schulkindern kommt das gespendete Geld bei der Caritas zu Gute, die einen „Schulmaterialfond“ einrichten wird. Geschäftsführer Gerhard Nolte berichtete von den Erfahrungen aus den Beratungen, die die Caritas bezüglich des Kaufs von Schulutensilien für die Einschulung und den Übergang in die weiterführende Schule hat. Zwar gäbe es stattliche Zuwendungen für benachteiligte Familien, manchmal seien diese aber nicht ausreichend. Stellt sich nun im Rahmen einer Beratung heraus, dass eine Unterstützung des Kindes hilfreich und notwendig sei, könne dank des „Schulmaterialienfonds“ im Einzelfall gezielt geholfen werden, so Nolte. Dieser Fond wird durch das Spendengeld des walk4help gefüllt.

Etwas anders stellt sich die Unterstützung des Vereins „Familien für Familien“ e.V. dar. Hier ist Integration das beherrschende Thema. Der seit langen gut genutzte Gemeinschaftsgarten wird nun mit Hilfe des Spendengelds um ein Angebot erweitert. Prof. Anna Friedrich, Mitbegründerin des Vereins, erklärte, wie wichtig es sei, die deutsche Sprache zwanglos in vertrauter Umgebung bei alltäglichen Arbeiten zu üben. Deshalb werde der „Talk am Beet“, eine zeitlich fest instalierte Möglichkeit Sprache zu üben, eingeführt. Der hierfür notwendige Mitarbeiter werde auch durch das Spendengeld finanziert.

Stressfreie Anreise

Alle Teilnehmer des walk4help fahren am Sonntag, 26. Mai innerhalb der Region kostenfrei mit Bus und Bahn zum Startpunkt in Braunschweig. Dabei wird ihr Teilnehmerticket zur Fahrkarte. Hier muss nur der Name eingetragen werden und schon können die Teilnehmenden alle öffentlichen Verkehrsmittel im Verkehrsverbund VRB an diesem Tag nutzen.

Wer trotzdem mit dem Auto anreisen möchte, kann auf dem Siemens-Parkplatz am Braunschweiger Hauptbahnhof kostenlos parken. Das Unternehmen stellt die rund 1000 Parkplätze in der Ackerstraße zur Verfügung. So ist für alle anreisenden Teilnehmer eine kurze fußläufige Verbindung zum Start des walk4help im BraWopark gegeben.

Gestartet wird im Viertelstundentakt

Beachtet werden muss nur die persönliche Startzeit. Nicht alle Lauffreudigen können zur gleichen Zeit starten. Bereits bei der Anmeldung hat jeder Teilnehmer eine Wunschzeit angegeben, zu der er loslaufen möchte. Die Veranstalter bitten, dass sich jeder etwa 30 Minuten vor seinem Startzeitpunkt im Startbereich des BraWoPark einfinden möge. Gestartet wird im Viertelstundentakt. Die Runde kann dann beliebig oft gelaufen werden, um die Gesamtkilometeranzahl noch zu erhöhen. Die Registrierung erfolgt an verschiedenen Punkten, so dass eine genaue Erfassung der gelaufenen Kilometer möglich ist. Eine Spazierrunde dauert etwa eine Stunde und führt an verschiedenen Wahrzeichen Braunschweigs vorbei

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Von Grit Storz

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