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Viele Gutscheine, wenig Umtausch

Volle Innenstadt in Peine zwischen den Jahren

Viele Peiner nutzen die Zeit zwischen den Feiertagen, um Geschenke umzutauschen oder Gutscheine einzulösen. Die Stadt war gut besucht.

Viele Peiner nutzen die Zeit zwischen den Feiertagen, um Geschenke umzutauschen oder Gutscheine einzulösen. Die Stadt war gut besucht.

Peine.Mildes Wetter und Urlaub nach den Feiertagen – die wohl besten Bedingungen für einen Stadtbummel. Dieser wurde von vielen Peinern dazu genutzt, sich mit dem frisch geschenkten Weihnachtsgeld Wünsche zu erfüllen, Gutscheine einzulösen oder das eine oder andere Teil umzutauschen. Die Peiner Einzelhändler sind bestens auf das Geschäft zwischen den Feiertagen vorbereitet.

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Viele Gutscheine werden eingelöst

„Das Geschäft ist gerade erst angelaufen“, sagten Carsten Senge und Ulrich Ginsburg von „Männersache“. Der Umtausch sei in den letzten Jahren zurückgegangen, eher kämen die Kunden, um Gutscheine einzulösen oder sich von Geldgeschenken neue Garderobe zu gönnen. Außerdem äußern die zu Beschenkenden ihre Wünsche immer konkreter und Spontankäufe nehmen ab, berichtete Gildemeister Senge.

Carsten Senge und Ulrich Ginsburg beobachten weniger ein Umtauschgeschäft als vielmehr das Einlösen von Gutscheinen.

Carsten Senge und Ulrich Ginsburg beobachten weniger ein Umtauschgeschäft als vielmehr das Einlösen von Gutscheinen.

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Ähnliches kann auch Ute Pörschke, Filialleitung der Firma „Knollis“, beobachten. „Umgetauscht wird immer weniger, dafür sind heute viele Kinder hier, die ihre Gutscheine einlösen oder sich nach den Weihnachtstagen noch Wünsche erfüllen“, erklärte sie. Auch sie habe festgestellt, dass der Umtausch rückläufig ist. „Es kommen auch Großeltern zu uns, die uns Bilder von den gewünschten Teilen auf ihren Smartphones zeigen. Dann können wir die Wünsche gezielt erfüllen und es gibt keine Missverständnisse“, meinte Pörschke.

Wenig Umtausch von Geschenken

„Umgetauscht wurde bisher nicht viel“, hat auch Tina Sauerborn, Filialleiterin beim Einrichtungsgeschäft „Depot“ in der City-Galerie festgestellt. „Die Kunden scheinen die Wünsche ihrer Freunde und Verwandten gut erfüllt und deren Geschmack getroffen zu haben. Sollten allerdings Geschenke zurückgebracht werden, werden wir den Wert entweder in Gutscheine umwandeln oder das Geld auszahlen“, versprach sie.

Generell gilt: Ein Anspruch auf den Umtausch oder die Rückgabe von vor dem Fest gekauften Artikel gibt es nicht – zumindest beim Einkauf in Ladengeschäften. Ausgenommen sind davon gesetzliche Garantieregelungen. Allerdings zeigen sich die meisten Einzelhändler kulant, sofern es sich nicht um verderbliche, beschädigte oder benutzte Ware handelt. Die Rücknahmebedingungen können sie frei gestalten, aber es ist ratsam, sich bereits beim Kauf darüber zu informieren.

Bei Einkäufen über das Internet gilt im europäischen Online-Handel ein allgemeines Widerrufsrecht von 14 Tagen. Wird ein Artikel in diesem Zeitraum zurückgeschickt, muss der Händler den gezahlten Preis erstatten.

Von Antje Ehlers

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