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Spitzentreffen

Staatssekretär Stefan Muhle sprach über Digitalisierung

Staatssekretär Stefan Muhle (Siebter von links) sprach mit den Spitzen aus Politik und Verwaltung über das Thema Digitalisierung.

Staatssekretär Stefan Muhle (Siebter von links) sprach mit den Spitzen aus Politik und Verwaltung über das Thema Digitalisierung.

Peine.Für den sogenannten „Masterplan Digitalisierung“ stellt das Land Niedersachsen in den kommenden Jahren eine Milliarde Euro zur Verfügung. Der Peiner CDU-Landtagsabgeordnete Christoph Plett hatte am Donnerstag die Spitzen aus Politik und Verwaltung zu einem Gespräch mit dem zuständigen Staatssekretär Stefan Muhle (CDU) eingeladen, der erste Ideen der Landesregierung vorstellte.

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Alle Menschen in Niedersachsen ans Netz

Vier Hauptpunkte habe der Masterplan, so der Staatssekretär: Investitionen in digitale Infrastruktur, Mobilfunk, Herausarbeitung regionaler Stärken und die Vermittlung digitaler Kompetenzen. „Unser Ziel ist es, alle Menschen in Niedersachsen ans Netz zu bringen“, sagte Muhle, der den Landkreis Peine auf einem guten Weg sah.

Das freute Landrat Franz Einhaus (SPD) sichtlich, der unterstrich, dass der Kreis derzeit vor allem die letzten „weißen Flecken“ der Internetversorgung in den Fokus nehme. „Wir freuen uns, dass das Land Geld in die Hand nimmt“, sagte Einhaus und erntete Zustimmung von den anwesenden Bürgermeistern der Kreiskommunen. „Aber wann gibt es auf welchem Weg dieses Geld?“, fragte der Vechelder Bürgermeister Ralf Werner (SPD) ganz direkt.

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Staatssekretär Stefan Muhle (links) mit dem Landtagsabgeordneten Christoph Plett.

Staatssekretär Stefan Muhle (links) mit dem Landtagsabgeordneten Christoph Plett.

Doch bei konkreten Umsetzungsplänen musste der Staatssekretär passen. Zwar gab er auf Nachfrage von Landrat Einhaus eine Finanzzusage von zwei Millionen Euro, Förderrichtlinien und Verfahren gebe es jedoch noch nicht. Man solle sich aber auf jeden Fall vor Ort auf den Weg machen.

Im Laufe des Gesprächs verlagerte sich der Schwerpunkt dann weg von der digitalen Infrastruktur und hin zu den sogenannten „weichen Faktoren“ der Digitalisierung wie etwa Bildung und die Änderung der Arbeitswelt in einer digitalisierten Welt. Dabei gab der Staatssekretär etwa den Ratschlag, dass sich Schulen bei „digitalen Fragen“ stärker vernetzen sollten. So könne man voneinander lernen, wo es Fördertöpfe für Hardware oder Schulungen für Lehrkräfte gibt.

Von Tobias Mull

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