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Traditionsfirma

Peiner Umformtechnik: Happy End nach turbulentem Jahr?

Die Peiner Umformtechnik: Anfang des Jahres soll ein Investor bei dem Traditionsunternehmen einsteigen.

Die Peiner Umformtechnik: Anfang des Jahres soll ein Investor bei dem Traditionsunternehmen einsteigen.

Peine.Eigentlich wollte die insolvente Peiner Umformtechnik (PUT) bis zum Jahresende einen Investor finden – doch dieser Zeitplan wird wohl nicht ganz eingehalten werden können. Die Geschäftsführung zeigte sich aber optimistisch, dass bald eine Lösung gefunden wird. Einen Anteil daran habe auch die niedersächsische Landesregierung.

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„Ich bin mir sicher, dass es in den kommenden Wochen eine Entscheidung geben wird – und diese Entscheidung wird positiv für die Peiner Umformtechnik ausfallen“, sagte PUT-Geschäftsführer Dr. Thomas Dückers auf PAZ-Anfrage. „Leider werden die Verhandlungen aber nicht mehr in diesem Jahr abgeschlossen werden können.“

Wie viele Investoren noch im Rennen sind – dazu wollte sich Dückers nicht äußern. Im September war noch von vier Interessenten für die Übernahme des Traditionsunternehmens an der Woltorfer Straße die Rede.

35 Mitarbeiter verloren Job

Rückblick: Die aktuelle Krise der PUT hatte sich seit Dezember 2017 zugespitzt. Der Schraubenhersteller geriet immer weiter in Schieflage, schließlich warf der Betriebsrat dem damaligen Gesellschafter sogar den Ausverkauf des Unternehmens vor. Am 12. März 2018 hatte die PUT dann Insolvenz angemeldet, eine neue Geschäftsführung nahm ihre Arbeit auf, im Zuge von Umstrukturierungen verloren 35 Mitarbeiter ihren Job. Seitdem sucht die Peiner Umformtechnik einen Investor.

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Eine wichtige Rolle in dem Prozess spiele nach Angaben der PUT-Geschäftsführung auch die niedersächsische Landesregierung. „Das Wirtschaftsministerium unterstützt uns vorbildlich“, sagte Dückers ohne ins Detail zu gehen. Die PAZ wollte es etwas genauer wissen und fragte im niedersächsischen Wirtschaftsministerium nach, wie es seine Rolle in dem Investorenprozess bei der PUT einschätzt.

Ministerium begleitet Prozess

„Das Wirtschaftsministerium begleitet den Prozess um die Suche nach einem neuen Investor und die Übernahmeverhandlungen eng. Hierzu haben in den vergangenen Monaten insbesondere auf Fachebene zahlreiche Gespräche mit den verschiedenen Akteuren stattgefunden“, teilte die stellvertretende Ministeriumssprecherin Julia Wolffson mit.

Außerdem prüfe das Ministerium auch finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten, die potenziellen Investoren nach deren Einstieg bei PUT zur Verfügung gestellt werden könnten – etwa eine schon im Gespräch gewesene Landesbürgschaft (siehe Stichwort). Das Wirtschaftsministerium sei weiterhin vorsichtig optimistisch, dass für die Peiner Umformtechnik eine tragfähige Lösung gefunden werden könne.

Lob vom Geschäftsführer

Und auch PUT-Geschäftsführer Dr. Dückers ist voller Optimismus, dass Anfang 2019 ein Investor gefunden wird und die Peiner Umformtechnik nach turbulenten Monaten endlich wieder dauerhaft in ruhigem Gewässer unterwegs sein wird. „Die tolle Mannschaft hier in Peine hätte das auf jeden Fall verdient“, lobt der Geschäftsführer seine Mitarbeiter abschließend.

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Von Tobias Mull

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