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Vöhrum

Müll-Ärger in Vöhrum – Waren es die Schüler?

Hans-Otto Grünhage ärgert sich über die Vermüllung der Herrenfeldstraße hinter der IGS.

Hans-Otto Grünhage ärgert sich über die Vermüllung der Herrenfeldstraße hinter der IGS.

Vöhrum.Schön sieht der Straßenrand nicht aus an der Herrenfeldstraße zwischen der Bushaltestelle an der IGS Vöhrum und dem Discounter. Überall liegt achtlos weggeworfener Müll. Darüber ärgert sich besonders der Vöhrumer Hans-Otto Grünhage, der in der Gegend lebt und oft an der Straße unterwegs ist.

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Schüler schmeißen einfach alles weg

„Ich habe schon oft beobachtet, wie vor allem Schüler der IGS beim Supermarkt einkaufen und auf dem Rückweg zur Schule ihren Müll einfach weg werfen. Dabei gibt es an der Bushaltestelle doch extra einen Mülleimer, der regelmäßig geleert wird“, erzählt Grünhage. Dieses Verhalten passe nicht zu Schülern einer Schule, die gerade mit dem Ökogarten als Aushängeschild ein besonders ökologisches Bewusstsein prägen wolle. Grünhage schlägt vor, dass die Schüler selbst den Müll an dem mit Gras bewachsenen Grundstück säubern sollten, damit ihnen bewusst werde, was sie alles in die Natur werfen.

Das Verhalten einiger Mitmenschen, einfach Müll an nicht dafür vorgesehen Stellen zu entsorgen, ärgere sie ebenfalls, erklärt Ulla Pleye, Schulleiterin der IGS. Sie stehe daher auch mit Maria Zerhusen, der Schulleiterin der Berufsbildenden Schulen (BBS) in Verbindung. Deren Schüler nutzen ebenfalls den Weg durch die IGS, um zum Discounter zu gelangen.

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Auch Anwohner haben ihren Anteil

„Wir sind auch Umweltschule, daher ist es uns ein großes Anliegen, den Schülern ein gewisses Maß an Umweltbewusstsein zu vermitteln“, sagt Pleye auf Nachfrage der PAZ. Allerdings sehe sie nicht die alleinige Verantwortung für die Vermüllung bei den Schülern der beiden Schulen, da der Weg auch von vielen Anwohnern genutzt werde. Sie hoffe darauf, dass eine baldige Lösung für das noch freie Grundstück zwischen dem Einkaufsmarkt und dem an der Straße befindlichen Lehrerparkplatz gefunden werde, um das Problem einzudämmen.

Doch die Schule sieht der Umweltverschmutzung nicht tatenlos zu. „Unsere Aufräumdienste haben schon mehrfach die Fläche gesäubert“, teilt die Schulleiterin mit. Außerdem versprach Pleye, das Thema nochmals an die Schülervertretung und die Sozialpädagogin weiterzuleiten. Das Gespräch mit dem Leitungsteam der Schule wolle sie ebenfalls suchen.

Von Antje Ehlers

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