Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

 

Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

Woltorf

Feuerwehr kann Übergreifen von Flammen auf Wohnhaus verhindern

Am Freitagmittag musste die Feuerwehr zu einem Feuer in Woltorf ausrücken.

Am Freitagmittag musste die Feuerwehr zu einem Feuer in Woltorf ausrücken.

Woltorf. Alarm für die Feuerwehr: Am Freitagmittag gegen 11 Uhr wurde ein Feuer in Woltorf gemeldet. „Aus bislang unbekannten Gründen geriet eine Holzterrasse am Südkamp in Brand“, heißt es in einer Meldung der Polizei.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Bemerkt wurde das Feuer durch einen 18-Jährigen, der sich im Wohnhaus aufhielt und Brandgeruch bemerkte. Bei einer Überprüfung stellte er fest, dass die Holzterrasse in Brand geraten war und alarmierte die Feuerwehr. Die Wehren des Stützpunktverbundes aus Woltorf, Duttenstedt, Essinghausen und Stederdorf sowie die Drehleitergruppe der Kernstadt-Feuerwehr waren mit etwa 30 Kameraden in wenigen Minuten vor Ort. Sie brachten den Brand schnell unter Kontrolle und verhinderten so ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus.

 Feuerwehr war kurz zuvor in der Kernstadt im Einsatz

„Zufällig hatten wir unmittelbar vor der Alarmierung einen weiteren kleinen Einsatz im Kernstadtgebiet beendet und haben uns noch auf der Wache aufgehalten, somit konnten wir in nur neun Minuten vor Ort sein. Unterwegs haben sich einige Kameraden schon mit Atemschutzgeräten ausgerüstet und waren somit unmittelbar einsatzbereit“, berichtet Sven Bössel, Ortsbrandmeister der Kernstadt-Feuerwehr.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Schmale Straßen erwiesen sich als Nachteil für Feuerwehrfahrzeuge

Als schwierig habe sich jedoch teilweise die An- und Abfahrt gestaltet, schildert Bössel. Alle Straßen im Neubaugebiet hätten zwar die vorgeschriebene Breite, auch die Autos hätten ordnungsgemäß am Straßenrand geparkt, allerdings seien im Vorbeifahren mit den gut 2,50 Meter breiten, großen Feuerwehrfahrzeugen und dem Drehleiterfahrzeug mit etwa zehn Meter Länge nur wenige Zentimeter Platz gewesen, so dass nur sehr langsames und vorsichtiges Fahren möglich war.

„Auf einer Hinfahrt zu einem Einsatz, bei dem eventuell Menschen in Gefahr sind, kann das in so eng bebauten Wohngebieten, wie sie jetzt überall üblich sind, Probleme geben“, warnt Bössel. Nach etwa einer Stunde konnte das letzte Fahrzeug der Feuerwehren wieder abrücken. „Glücklicherweise wurde bei dem Brand niemand verletzt“, sagt Polizeisprecherin Stephanie Schmidt.

Die Brandursache steht noch nicht fest. Die Ermittlungen wurden laut Polizei aufgenommen, werden aber einige Zeit in Anspruch nehmen.

Von Antje Ehlers

Mehr aus Peine

 
 
 
 
 
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.