Fördermittel

Leader-Förderprogramm: Das Peiner Land bekommt 3 Millionen Euro bis 2027

Die Sanierung des Kugelwasserturms auf dem ehemaligen Hüttengelände in Groß Ilsede wurde durch Mittel aus dem Leader-Förderprogramm möglich.

Die Sanierung des Kugelwasserturms auf dem ehemaligen Hüttengelände in Groß Ilsede wurde durch Mittel aus dem Leader-Förderprogramm möglich.

Kreis Peine. Die Sanierung des Kugelwasserturms in Ilsede und der Horstkapelle in Peine und auch die Einrichtung eines Heimatkultur- und Erlebnispfades in Schmedenstedt sind Beispiele dafür, wie durch das Leader-Förderprogramm der Europäischen Union (EU) Projekte im Peiner Land realisiert werden können. Nun beginnt die nächste Förderperiode. In den Jahren 2023 bis 2027 fließen 3 Millionen Euro in den Landkreis. Hier haben sich die Stadt Peine, die Gemeinden Edemissen, Ilsede, Lengede, Vechelde und Wendeburg und verschiedene Institutionen 2015 zu einer Leader-Region zusammengeschlossen.

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Nun hat die Landesbeauftragte Dr. Ulrike Witt im Amt für regionale Landesentwicklung zum Auftakt in die neue Förderperiode die offiziellen Erläuterungstafeln an die Abordnungen der Leader-Regionen überreicht. Aus dem Peiner Land dabei waren Gerd Albrecht (Bürgermeister der Gemeinde Wendeburg), Hans-Jürgen Tarrey (Stadt Peine) und Manuela Schneider (Lokale Leader-Aktionsgruppe).

Übergabe der Erläuterungstafel an die Leader-Region Peiner Land (v.l.): Dr. Ulrike Witt, Gerd Albrecht, Hans-Jürgen Tarrey, Manuela Schneider sowie Ronja Lindemann und Dr. Klaus Thomas (ArL-BS)

Übergabe der Erläuterungstafel an die Leader-Region Peiner Land (v.l.): Dr. Ulrike Witt, Gerd Albrecht, Hans-Jürgen Tarrey, Manuela Schneider sowie Ronja Lindemann und Dr. Klaus Thomas (ArL-BS)

Ehren- und Hauptamtliche entwickeln gemeinsam Konzepte

„Das Förderinstrument Leader bringt Menschen zusammen, die sich für ihre Region engagieren wollen. Ehren- und Hauptamtliche entwickeln gemeinsam maßgeschneiderte Konzepte“, sagte Witt. Welche Projekte gefördert werden, wird vor direkt Ort in den Lokalen Aktionsgruppen entschieden. Das Geheimnis des Erfolgs liege in der Beteiligung der lokalen Akteure. „Sie kennen die Bedürfnisse vor Ort, entwickeln innovative Ideen und Konzepte und setzen sie um“, beschreibt die Landesbeauftragte.

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Umwelt und Klima bekommen einen höheren Stellenwert

Für die neue Förderperiode hat das Land Niedersachsen im Programm Klara 2023 – 2027 alle Maßnahmen aufgelistet, die gefördert werden können. Dabei steht Klara für Klima, Landwirtschaft, Artenvielfalt und Regionale Akteurinnen. Unter anderem bekommen die Themen biologische Vielfalt, Umwelt und Klima einen deutlich höheren Stellenwert.

Die Abkürzung Leader steht für das französische „Liaison entre actions de dévelopement de l´économie rurale“, das übersetzt etwa „Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft“ bedeutet. Seit 1992 wird mit diesem Programm der EU die ländliche Entwicklung gefördert. So sollen die ländlichen Räume in ihrer eigenständigen Entwicklung werden. In dieser Förderperiode stehen für Niedersachsen insgesamt 165 Millionen Euro zur Verfügung, zuvor waren es 112 Millionen Euro. Nach Südostniedersachsen, wozu auch Peine zählt, fließen 14,3 Millionen Euro.

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