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Gesundheitsamt

Erhöhte Werte im Trinkwasser in zwei Schulen im Landkreis Peine

An einigen Zapfstellen in zwei Schulen im Landkreis Peine sind die Werte des Trinkwassers nicht in Ordnung.

Ilsede/Vechelde.Routinemessungen durch das Gesundheitsamt haben in zwei Schulen im Landkreis Peine erhöhte Trinkwasserwerte ergeben. Betroffen sind das Gymnasium Groß Ilsede und die Albert-Schweitzer-Hauptschule in Vechelde. Die Werte seien nur leicht erhöht, sie genügen aber nicht den trinkwasserhygienischen Anforderungen, teilt die Sprecherin des Landkreises Peine Katja Schröder in einer Presseinformation mit.

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Das Schulzentrum mit Gymnasium und Realschule in Groß Ilsede

Das Schulzentrum mit Gymnasium und Realschule in Groß Ilsede

„Die Werte verschiedener Metalle sind leicht erhöht“, sagt sie auf PAZ-Nachfrage und betont, dass es sich hierbei nicht um Legionellen handele. Der normale Gebrauch des Wasser, beispielsweise zum Händewaschen, sei weiterhin möglich. Allerdings dürfe das Wasser nicht getrunken werden. „Die betroffenen Wasserzapfstellen in den beiden Schulen wurden entsprechend gekennzeichnet“, so die Sprecherin. Zudem gibt es vor Ort Aushänge mit Informationen.

Die Albert-Schweitzer-Schule in Vechelde.

Die Albert-Schweitzer-Schule in Vechelde.

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Im Gymnasium Groß Ilsede hatte es in Zusammenarbeit mit dem Wasserverband Peine in den Herbstferien erhebliche Sanierungsmaßnahmen gegeben. Darin wird die Ursache für die Wasserwerte vermutet, so Schröder. Unter anderem sind mehrere Trassenstücke der Hausanschlussleitung ersetzt worden. Eine neue Beprobung des Wassers sei kurzfristig durch das Gesundheitsamt geplant.

Konzept für Vechelde

In der Schule in Vechelde wurde bereits mit einem Ingenieurbüro ein Konzept erstellt, um das komplette Leitungsnetz im dem betreffendem Gebäudetrakt zu sanieren oder gegebenenfalls auch zu erneuern. Die Maßnahme, für die man sich letztlich entscheiden werde, solle dann zeitnah erfolgen, erklärte Schröder abschließend.

Von Kerstin Wosnitza

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