Ferienprogramm

Bismarckturm wurde zur mittelalterlichen Festung

Mit Schwert und Schild lernten die Kinder das Mittelalter kennen.

Mit Schwert und Schild lernten die Kinder das Mittelalter kennen.

Oberg. in besonderes Ferienerlebnis hatten am Wochenende 15 Kinder zwischen acht und zwölf Jahren im Rahmen des Ferienprogramms der Gemeinde Ilsede: Sie lernten rund um den Bismarckturm in Oberg das mittelalterliche Leben kennen und übernachteten in Zelten, bevor sie am Sonntagmorgen müde, aber begeistert von ihren Eltern wieder in Empfang genommen wurden.

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Einen Tag ohne elektronische Geräte wie Fernseher und Handy auszukommen, war für einige Kinder etwas Neues. Lediglich der Luxus einer mobilen Toilette schuf den Bezug in die heutige Zeit.

Auch das Essen war standesgemäß

„Zum Mittagessen am Samstag gab es Grießbrei, in Anlehnung an das Essen im Mittelalter. Damals wurde überwiegend Getreide als Nahrungsmittel verwendet, und Grieß ist ein Müllereiprodukt von Weichweizen“, wusste Heiko Sachtleben, der das Projekt mit initiiert hat und sich seit mehr als 30 Jahren mit dem Thema pädagogisch beschäftigt.

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Am Abend wurde das Essen ebenfalls fast standesgemäß zubereitet: Es gab Gegrilltes – aus Sicherheitsgründen jedoch nicht vom offenen Feuer.

Zwischendurch hatten die Kinder viel Zeit und Freiraum, sich auf dem kleinen Gelände rund um den Bismarckturm auszutoben oder selbst den Turm zu erklimmen und die herrliche Aussicht bis hin zum Brocken wie ein Rittersmann zu genießen, auch wenn der Turm erst 1915 errichtet wurde.

Gemeinsam sammelten Kinder und Betreuer während eines „Raubzuges“ Holz, um später daraus Bögen zu bauen. Mit diesen und entsprechenden Pfeilen durften sich die Teilnehmer dann im Bogenschießen versuchen. Ebenso bastelten die Kinder Schwerter und Schilde, um gegen einen möglichen Angriff gewappnet zu sein.

Ein besonderer Dank von Klaus Grimm und Martin Hoffmann vom Ilseder Ferienprogramm und Heiko Sachtleben ging an den Heimatverein Oberg, insbesondere den zweiten Vorsitzenden Jürgen Rump. Dieser ließ es sich nicht nehmen, den Knappen und Burgfräuleins den Turm zu zeigen und die Besteigung auf den höchsten Punkt im Landkreis Peine zu ermöglichen.

Von Antje Ehlers

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