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Gemeinde

Hohenhameln stellt Prioritätenliste für Straßenausbau auf

Straßenarbeiten sind teuer. Die Gemeinde Hohenhameln will in den nächsten Jahren jeweils 1,2 Millionen Euro dafür einplanen.

Straßenarbeiten sind teuer. Die Gemeinde Hohenhameln will in den nächsten Jahren jeweils 1,2 Millionen Euro dafür einplanen.

Hohenhameln.Die Aufstellung des Straßenbauprogramms für die Jahre 2019 bis 2023 steht derzeit auf den Tagesordnungen der politischen Gremien in der Gemeinde Hohenhameln.

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Jede einzelne Ortschaft wird dabei betrachtet und für die Straßen nach einem Bewertungsschema der Zustand festgestellt. Bewertet wird dabei nach den Punkten Zustand, Straßenfunktion (ist sie bedeutend für den öffentlichen Personennahverkehr oder das Erreichen öffentliche Einrichtungen) und Dringlichkeit.

Jährlich 1,2 Millionen für den Straßenbau

„Wir planen, in den nächsten Jahren 1,2 Millionen Euro jährlich für die Sanierung und Instandhaltung des kommunalen Straßenausbaus in den Gemeindehaushalt einzustellen“, sagt Hohenhamelns Bürgermeister Lutz Erwig. Das klinge viel, doch nach Einschätzung des beauftragten externen Ingenieurs sei es knapp kalkuliert. „Straßenbau war schon immer teuer – und die Preise sind innerhalb der letzten Jahre immens gestiegen“, macht Erwig deutlich.

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Die Gemeinde habe laut Erwig immer in den Straßenbau investiert – insbesondere wenn es möglich war, Fördermittel zu generieren. In den vergangenen Jahren standen jeweils rund 500 000 Euro im Haushalt bereit. „Nun muss der Ansatz natürlich höher sein, weil ja die Straßenausbaubeiträge wegfallen“, so der Bürgermeister.

„Der Bedarf ist groß“

„Trotzdem ist der Bedarf groß, einige Straßen sind wirklich nicht in einem guten Zustand“, so der Bürgermeister. Er gibt zu bedenken, dass die Fahrzeuge immer schwerer würden und zudem das Verkehrsaufkommen kontinuierlich zunehme – das sei den Straßen zum Teil deutlich anzusehen.

Nun soll die Prioritätenliste möglichst von oben abgearbeitet werden. Die Dörfer sollen der Reihe nach berücksichtigt werden. Wie viele Maßnahmen pro Jahr angegangen werden können, richtet sich unter anderem nach den Kosten.

Von Kerstin Wosnitza

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