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Alvesse

Kanalkamera prüft Zustand der Rohrleitungen

Die Kamera-Befahrung zeigt es: Dieser Kanalabschnitt ist beschädigt, es besteht Sanierungsbedarf.

Die Kamera-Befahrung zeigt es: Dieser Kanalabschnitt ist beschädigt, es besteht Sanierungsbedarf.

Alvesse.Zunächst wird der Kanal im Hochdruckverfahren gereinigt. Danach fährt ab der zweiten Kalenderwoche die beauftragte Fachfirma Thon mit einem kleinen Kameraroboter die Rohre abschnittsweise von den Schächten aus ab und zeichnet Bilder auf. Diese werten die Fachleute des Verbands aus. Daraus entstehe ein passgenaues Sanierungskonzept, das Alter und den aktuellen Zustand ana­lysiere und daraus die geeigneten Maßnahmen zur nachhaltigen Modernisierung kombiniere, erläutert der Verband den Hintergrund der Maßnahme in Alvesse.

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Die Arbeiten dauern insgesamt etwa zwei Wochen. Die zügige Überprüfung können die Bürger unterstützen, indem sie den Thon-Mitarbeitern zu Untersuchungszwecken Zugang zu den Grundstücken erlauben und dort eventuell vorhandene Kontrollschächte zugänglich machen. Auch diese Schächte können notwendige Zugänge für den kleinen Roboterwagen darstellen.

Keine Beeinträchtigungen durch Spülarbeiten

Die Hochdruckspülung vorab sei dringend notwendig, um den Zustand der Rohre mit der Kanal­ka­mera korrekt aufnehmen zu können, erläutern die Kanalsanierer des Wasserverbands. Mit Be­ein­trä­chtigungen sei bei einer den anerkannten technischen Regeln (hier DIN 1986) betriebenen privaten Entwässerungs­anlage nicht zu rechnen. Das bedeute in erster Linie, auf eine ausreichende Be- und Entlüftung zu achten, damit eventuell entstehende Luftüberdrücke abgeführt werden können. Ein funktio­nierender Druckausgleich vermeidet mögliche Ver­unreinigungen der Wohnungseinrichtungen, etwa durch einen Rückstau des Abwassers.

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Rauschen ist positives Zeichen

„Ist ein Rauschen durch den Geruchsverschluss der Toilette oder Dusche zu hören, ist das ein posi­tives Zeichen – das spricht dafür, dass die private Hausleitung keine Verstopfungen aufweist und das System funktioniert“, beantworten die Verbandsmitarbeiter eine der häufigsten Fragen. „Sollte sich nach der Unter­su­chung ein unangenehmer Geruch bemerkbar machen, spricht das dafür, dass das Wasser aus dem Geruchsverschluss teils herausgesaugt wurde. In solchen Fällen einfach Wasser ins Waschbecken laufen lassen oder die Toilettenspülung betätigen, dann wird das Wasser im Geruchsverschluss ersetzt“, rät der Verband.

Für Schäden oder Verschmutzungen, die durch nicht DIN-gerechte private Grundstücks­ent­wäs­serungsanlagen entstehen, kann der Wasserverband Peine keine Haftung übernehmen.

Für Fragen steht Sven Geldner unter Telefon 05171/956-117 zur Verfügung.

Von Kerstin Wosnitza

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