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Eltze

Gemeinnütziger Verein soll Dorfladen betreiben

In der früheren Gaststätte Thassos will die Ideenwerkstatt einen Dorfladen einrichten.

In der früheren Gaststätte Thassos will die Ideenwerkstatt einen Dorfladen einrichten.

Eltze. Die Ideenwerkstatt wird voraussichtlich für Mitte Juni zu der Versammlung einladen. Ursprünglich war die Gründung eines wirtschaftlich arbeitenden Vereins geplant. Nach Kenntnis der Sprecherin der Ideenwerkstatt, Ortrud Sander, gibt es bisher in ganz Deutschland noch keinen Dorfladen unter der Führung eines gemeinnützigen Vereins.

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Ein Satzungs-Entwurf ist laut Ortsratsmitglied Rudolf Schubert (SPD) bereits erarbeitet worden. „Er wird zurzeit mit dem Finanzamt abgestimmt, um die Gemeinnützigkeit zu erlangen“, berichtet Schubert, der in der Ideenwerkstatt mitarbeitet.

Um in der früheren Gastwirtschaft einen Laden mit Café einrichten zu können, müssen die Räume umgebaut werden. Nachdem das Planungsbüro Mensch und Region in einem Gutachten die Wirtschaftlichkeit eines Dorfladens für Eltze bescheinigt hatte, hat sich ein Architekt mit den Eigentümern des Gebäudes, der Familie Amme, sowie mit Vertretern der Ideenwerkstatt, mit Günther Lühning vom Dorfladen-Netzwerk und Wolfgang Kleine-Limberg von Mensch und Region die Räume angesehen.

Nur ehemalige Gasträume sollen genutzt werden

Lühning berät die Ideenwerkstatt bei ihrem Vorhaben. „Wir sind jetzt dabei, die Kosten für den Umbau zu ermitteln“, sagt Sander. Sie betont, dass die Ideenwerkstatt für den Dorfladen nur die ehemaligen Gasträume benötigen werde. „Der Saal wird weiter von der Familie Amme in der bisherigen Form betrieben.“

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Für den Umbau will die Ideenwerkstatt einen Zuschuss aus dem sogenannten Leader-Förderprogramm der Europäischen Union (EU) beantragen. „Dafür benötigen wir ein Nutzungskonzept“, sagt Sander. Die Ideenwerkstatt soll das Konzept im September dann der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) der Leader-Region Aller-Fuhse-Aue vorstellen, zu der die Gemeinde Uetze gehört. Die LAG entscheidet wahrscheinlich im November über den Förderantrag. Die Höhe der Förderung hängt nach den Worten von Schubert davon ab, ob das Finanzamt den Trägerverein als gemeinnützig anerkennt. Erst wenn der Zuschuss genehmigt sei, könnten die Bauarbeiten beginnen, betont die Sprecherin der Ideenwerkstatt.

Von Friedrich-Wilhelm Schiller

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