„König der Euphorie“ und todtraurig: Avicii-Biografie veröffentlicht

USA, New York: Tim Bergling, besser bekannt als schwedischer Progressive-House-DJ Avicii, spielt sein Set während seiner "#TRUETOUR" im Barclays Center. (Archivbild)

USA, New York: Tim Bergling, besser bekannt als schwedischer Progressive-House-DJ Avicii, spielt sein Set während seiner "#TRUETOUR" im Barclays Center. (Archivbild)

Stockholm. Er war der „König der Euphorie“, zugleich höchst empfindsam und phasenweise todtraurig: Eine neue Biografie schildert das rasante Leben des 2018 gestorbenen schwedischen DJs Avicii. Auf knapp 400 Seiten zeichnet der schwedische Journalist Måns Mosesson den Weg eines nachdenklichen Ausnahmetalents nach, das mit Elektropop-Hits wie „Levels“, „Hey Brother“ und „Wake Me Up“ zum Weltstar wurde und zugleich ein verletzlicher junger Mann blieb.

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„Tim. Die offizielle Avicii-Biografie“ schildert die rasante Reise eines jungen Schweden von seiner gut behüteten Kindheit in Stockholm über die Erfolge auf den Bühnen dieser Welt - bis hin zu jenem 20. April 2018, an dem er tot in Oman aufgefunden wurde. Fremdverschulden schloss die Polizei aus.

Details von Familie und Freunden

Für das am Dienstag in den Handel gekommene Werk hat Mosesson unter anderem mit der Familie und engen Wegbegleitern von Tim Bergling gesprochen, wie Avicii mit bürgerlichen Namen hieß. Herausgekommen ist das Porträt eines Künstlers, der sich zum einen sehnlichst wünschte, dass es Menschen durch seine Musik besser geht. Doch zum anderen verlor Tim Bergling sich selbst aus den Augen: Körperliche wie psychische Warnsignale versuchte er zu verdrängen, während er immer weitermachte, ohne einen Gang zurückzuschalten.

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Avicii befand sich irgendwann auf einer gefühlt nicht enden wollenden Welttournee. Stress wurde zu seinem stillen wie ständigen Begleiter. Tage im Krankenhaus fühlten sich für ihn wie Urlaub an. „Er war nicht nur gegen die Wand gelaufen, er war hindurchgekracht, mehrmals“, schreibt sein Biograf.

Bergling wurde nur 28 Jahre alt. Nach seinem Tod versammelten sich Tausende Fans in Stockholm, um zu seiner Musik zu tanzen und zu weinen. Für viele Menschen blieb Avicii bis heute an ihrer Seite - mit Hilfe seiner kraft- und haltspendenden Songs. „Durch die Musik lebte Tim weiter“, heißt es in der Biografie.

RND/dpa

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