„Nicht wirklich eine Dokumentation“

Nach „Get Back“: Peter Jackson plant neues Beatles-Filmprojekt

Regisseur Sir Peter Jackson bringt einen neuen Beatles-Film heraus.

Regisseur Sir Peter Jackson bringt einen neuen Beatles-Film heraus.

Sein erstes Filmprojekt über die vier Pilzköpfe wurde mit fünf Emmy-Nominierungen bedacht, nun will Peter Jackson nachlegen: Wie der Regisseur dem Branchenblatt „Deadline“ verriet, ist nach der dreiteiligen Disney+-Doku „Get Back“ eine weitere Produktion mit den noch lebenden Beatles Paul McCartney und Ringo Starr in Planung. „Ich spreche mit den Beatles über ein anderes Projekt, etwas ganz, ganz anderes als Get Back“, sagte Jackson. „Wir sehen, was für Möglichkeiten es gibt, aber es ist ein anderes Projekt mit ihnen. Es ist nicht wirklich eine Dokumentation ... und das ist alles, was ich wirklich sagen kann.“

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Bereits für „Get Back“ beschäftigte sich der Neuseeländer mit allen Details der „Fab Four“, seine Begeisterung für die Beatles scheint dies nicht beeinträchtigt zu haben. Vier Jahre lang wühlte er sich durch 130 Stunden Audio- sowie 57 Stunden Videomaterial, aufgenommen für die Trennungsdoku „Let It Be“ von Michael Lindsay-Hogg.

Jackson tauchte so sehr in die Beatles-Welt ab, dass er sogar den Vergleich zu seinem wohl größten filmischen Schaffen bemüht: „Es war nicht so intensiv wie drei „Der Herr der Ringe“-Filme hintereinander zu machen, aber es waren vier Jahre mit einer Pandemie in der Mitte“, sagte er. „Wir sind nie in einer Position, in der wir irgendetwas tun müssen, aber wir haben ein paar Dinge in der Schublade.“

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Nicht nur Regisseur, sondern Fan

„Get Back“ ist unter anderem für die beste Dokumentation und den besten Schnitt und Peter Jackson für die beste Regie für einen Emmy nominiert, doch der 60-Jährige freute sich besonders über die beiden Nominierungen für die Tonmischung. Seiner Meinung nach werde die Kategorie nicht besonders wertgeschätzt, doch: „Bei ‚Get Back‘ dreht sich alles um den Sound, die Wiederherstellung des Klangs und die Entwicklung der KI, um die musikalischen Spuren zu trennen“, so der Regisseur. „Wir haben eine Menge bahnbrechender Arbeit geleistet, und es ist wirklich großartig, dass die Leute, die diese Arbeit geleistet haben, Teil der Emmy-Nominierungen sind. Darüber freue ich mich sehr.“

Laut „Deadline“ fühlte sich Jackson durch die guten Kritiken in seiner Entscheidung bestätigt, kreative Entscheidungen auf der Grundlage zu treffen, ein Fan der Band zu sein. Er habe nicht versucht, einen Beatle gegenüber einem anderen zu bevorzugen, vielen früheren Werken wurde dies angekreidet.

RND/Teleschau

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