Neues aus Niederkaltenkirchen

„Guglhupfgeschwader“ – Cop Eberhofer macht ewig Spaß

Zwischen Gassi und Gegacker: Sebastian Bezzel als Franz Eberhofer mit Hinkelotta, Hühnern und Hahn in einer Szene des Films „Guglhupfgeschwader“.

So bleihaltig war die Luft noch nie in Niederkaltenkirchen. Und beim finalen Showdown, dem gleich mehrere leckere Guglhupfe zum Opfer fallen, drängt sich mächtig der Verdacht auf, dass der Wilde Westen tatsächlich im Süden Deutschlands liegt. Aber auch davor geht‘s ab: In dem oberbayerischen Dorf tummeln sich plötzlich finstere Gesellen von der tschechischen Glücksspielmafia, der Lotto-Otto verliert erst einen Finger und dann durch einen Bombenanschlag seinen Laden und dabei seine dort schlafende Mutter.

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Und auch ansonsten geschehen seltsamste Dinge. Doch einen scheint das alles nicht aus der Ruhe zu bringen: Dorfsheriff Franz Eberhofer, der wie immer entspannt im Hier und Jetzt ruht, was vielleicht eine Folge des Weißbier-Yogas ist, für das er im Fernsehen seit Neustem wirbt.

Zehnjähriges Dienstjubiläum – der Kreisel wird nach Franz benannt

Trotz aller Turbulenzen freut sich der Franz auf die Feier zu seinem zehnjährigen Dienstjubiläum, bei dem die Gemeinde ihm zu Ehren den inzwischen kultigen Kreisel des Dorfes in Franz-Eberhofer-Kreisverkehr umbenennen will.

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Ehre, wem Ehre gebührt! Denn nicht nur für den bayerischen Humor haben sich die inzwischen zehnbändige Buchreihe und die danach entstanden acht Provinzkrimis verdient gemacht. Die witzigen Romane von Rita Falk erobern stets die Bestsellerlisten, die Filme sind im Kino echte Kassenschlager und erzielen bei ihrer späteren Fernsehausstrahlung Traumquoten. Und ein Ende dieser Erfolgsgeschichte ist nicht in Sicht. Ein weiterer Eberhofer-Krimi, „Rehragout-Rendezvous“, soll bereits im kommenden Jahr im Kino laufen.

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Auch der aktuelle Streich „Guglhupfgeschwader“, den wieder Regisseur Ed Herzog inszeniert hat, hält das gute unterhaltsame Niveau seiner Vorgänger. Sein Humor kommt nicht aus der Lederhose, sondern ist angenehm lakonisch. Genau wie die zurückhaltende Spielweise des Eberhofer-Darstellers Sebastian Bezzel.

Der Eberhofer hat lauter kultige Figuren um sich geschart

Dabei wird Bezzel unterstützt von einem Ensemble aus wunderbar originellen Figuren. Beispielsweise sein offenbar dauerbekiffter Vater (Eisi Gulp), der etwas unterbelichtete Lotto-Otto (Johannes Berzel), der Spielschulden bei der Wettmafia hat, oder der Sanitärexperte Ignaz Flötinger (Daniel Christensen), den es diesmal besonders hart trifft.

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Nicht zuletzt ist da noch Franzens alter Kollege Rudi (Simon Schwarz), der nach einem Streit mit ihm inzwischen als Ladendetektiv arbeitet. Und dann zickt auch noch seine Freundin Susi (Lisa Maria Potthoff) rum und will mit ihrem Franz zur Paartherapie. Eine darf man bei alldem nicht vergessen: Franz’ neue Hündin, die dreibeinige Hinkelotta, die allerdings noch keinen großen Auftritt hat.

Der Film ist so randvoll mit Geschichten und Geschichtchen, dass die gleich für mehrere Filme reichen würden. Und es ist wirklich ein Kunststück, sie alle in einem gut 90-minütigen Film unterzubringen. Schließlich wird ja auch noch von einem echten Mordfall erzählt, dem tödlichen Anschlag auf Lotto-Ottos Laden.

Am Ende gibt es eine Runde Weißbier-Yoga

Dass der eine ziemliche Räuberpistole ist, stört übrigens nicht. Und überhaupt ist es viel spannender, woher die große Ähnlichkeit Ottos mit Franz kommt. War da vielleicht mal was mit Ottos Mutter und dem Dorfpolizisten? Auch das wird in dem Film geklärt. Und dann gibt es am glücklichen Ende als Lohn für alle eine Runde Weißbier-Yoga.

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„Guglhupfgeschwader“, Regie: Ed Herzog, mit Sebastian Bezzel, Lisa Maria Potthoff, Daniel Christensen, Simon Schwarz, Eisi Gulp, 97 Minuten, FSK 12

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