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Wo gibt es Winterferien? Und wann sind sie?

Schneeballschlacht – in den Winterferien gäbe es genügend Zeit dafür.

Schneeballschlacht – in den Winterferien gäbe es genügend Zeit dafür.

Nach den Weihnachtsferien ist vor den Winterferien. Doch nicht überall in Deutschland kommen Schulkinder in den Genuss der zusätzlichen Ferienzeit im Winter. Doch wo liegt eigentlich der Unterschied, und an welchen Tagen haben Schüler in welchen Bundesländern frei?

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Winterferien 2023: In welchen Bundesländern ist schulfrei?

In diesen Bundesländern und Zeiträumen haben Schülerinnen und Schüler im Jahr 2023 Winter- bzw. Zeugnisferien (Änderungen vorbehalten):

Bundesland

Winterferien 2023

Baden-Württemberg

-

Bayern

02.02. - 24.02.

Berlin

30.01. - 04.02.

Brandenburg

30.01. - 03.02.

Bremen

30.01. - 31.02.

Hamburg

27.01.

Hessen

-

Mecklenburg-Vorpommern

06.02. - 18.02.

Niedersachsen

30.01. - 31.01.

Nordrhein-Westfalen

-

Rheinland-Pfalz

-

Saarland

20.02. - 24.02.

Sachsen

13.02. - 24.02.

Sachsen-Anhalt

06.02. - 11.02.

Schleswig-Holstein

-

Thüringen

13.02. - 17.02.

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Winterferien oder Weihnachtsferien – was ist der Unterschied?

Anders als bei den Weihnachtsferien, die es in allen Bundesländern gibt und mehr oder weniger in denselben Zeitraum fallen, herrscht bei den Winterferien in Deutschland große Diskrepanz. Das liegt zum Teil daran, dass die Winterferien von den Ländern selbst bestimmt werden, hat aber auch historisch und religiös bedingte Ursachen.

Die Winterferien fallen, je nach Bundesland, auf verschiedene Tage im Februar und teilweise auch Januar und März. Die Dauer der Ferien variiert zum Teil erheblich. So haben Schülerinnen und Schüler in Hamburg nur an einem Tag frei, während es in Sachsen bis zu zwei Wochen Winterferien gibt.

Sind Winterferien und Zeugnisferien dasselbe?

Da die Halbjahreszeugnisse in vielen Bundesländern am Tag vor den Winterferien ausgegeben werden, heißen sie vereinzelt auch Zeugnisferien. In Bayern werden die Winterferien gemeinhin als Frühjahrsferien bezeichnet.

Sind Bundesländer ohne Winterferien benachteiligt?

Schülerinnen und Schüler haben in Deutschland dieselbe Anzahl an Ferientagen – insgesamt 75 Tage, Samstage mitgezählt. So wurde es 1964 im Hamburger Abkommen, einem Staatsvertrag zwischen den Bundesländern, vereinbart.

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Lediglich bei der Verteilung der Ferientage gibt es Unterschiede, wie am Beispiel der Winterferien zu sehen ist. Mit Ausnahme der Sommerferien regeln die Bundesländer die Verteilung der schulfreien Tag selbst. Mitunter sprechen sich die einzelnen Bundesländer auch mit anderen Ländern ab, um ein zu hohes Verkehrsaufkommen in den Ferien zu verhindern.

Die verbindliche Festlegung der Ferien auf 75 Tage garantiert, dass kein Bundesland benachteiligt ist. Allerdings können Feiertage die Anzahl der freien Tage in einem Bundesland beeinflussen. So kann es sein, dass ein Bundesland in einem Kalenderjahr weniger Ferientage hat als andere. Denn mit Ausnahme der staatlichen Feiertage, wie etwa dem Tag der deutschen Einheit am 3. Oktober, ist die Festlegung der arbeits- und schulfreien Feiertage ebenfalls Ländersache.

RND/pf

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