Ex-US-Präsident auf „Truth Social“

„Ich bin zurück!“ Trump postet erstmals auf eigenem Netzwerk

Das T von „Truth Social“ und ein Bild von Donald Trump sind zu sehen. Seit Ende Februar ist das Netzwerk in den USA verfügbar.

Nachdem das neue Netzwerk „Truth Social“ des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump Ende Februar in den USA an den Start ging, meldete sich sein Schöpfer dort jetzt erstmals zu Wort. „ICH BIN ZURÜCK! #COVFEFE“, postete Trump bereits am Donnerstag auf der Plattform, wie US-Medien berichteten und Screenshots in den sozialen Medien zeigten. In Deutschland ist „Truth Social“ bislang noch nicht verfügbar. In den USA gibt es die App bislang auch lediglich im Apple Store.

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Mit dem Hashtag bezieht Trump sich auf einen alten Post von ihm auf der Plattform Twitter. Damals habe er im Jahr 2017 die Medienberichterstattung über seine Regierung kritisieren wollen: „trotz der ständigen negativen Presse-Covfefe“. Ein Tippfehler schlich sich ein und sorgte für weltweite Verwirrung und zahlreiche Memes im Internet.

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Im Oktober vergangenen Jahres hatte Trump bekannt gegeben, eine neue Firma, die Trump Media & Technology Group (TMTG), gegründet zu haben. Sie ist heute der Betreiber von „Truth Social“, mit dem Trump ins Deutsche übersetzt ein „Netzwerk für Wahrheiten“ meint. Dabei ähnele die App seinem ehemals häufig genutztem Twitter. Angelehnt an Tweets nennt Trump die einzelnen Posts auch „Truths“.

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Trump bei Twitter und Co. gesperrt

Zahlreiche soziale Netzwerke entzogen Trump im vergangenen Jahr die Zugänge zu seinen Accounts, nachdem seine Anhängerinnen und Anhänger am 6. Januar 2021 das Kapitol in Washington stürmten und Trump mit ihnen sympathisierte. Er versuchte daraufhin, seine eigene Onlineplattform aufzubauen.

Gerade Twitter und Facebook waren während seiner Amtszeit ein wichtiges Sprachrohr Trumps. Dort fiel er immer wieder mit kuriosen Tweets und teilweise Falschinformationen zum Coronavirus sowie zur US-Präsidentschaftswahl im Jahr 2020 auf. Mit dem Netzwerk könnte der ehemalige US-Präsident nun seine Rückkehr in das Weiße Haus im Jahr 2024 bewerben wollen.

Twitter selbst sehe keinen Weg zurück für den Ex-Präsidenten, der mehr als 80 Millionen Followerinnen und Follower auf der Plattform hatte. Mit der Übernahme des Netzwerks von Tesla-Chef Elon Musk könnte sich das möglicherweise jedoch ändern. Er finde vorläufige „Time-outs“ besser als permanente Ausschlüsse, sagte der Multimilliardär jüngst. Auf Twitter selbst schrieb Musk außerdem noch am Mittwoch: „Truth Social (schrecklicher Name) existiert nur, weil Twitter die Redefreiheit zensiert hat.“

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Bei Facebook ist Trump zunächst bis Anfang 2023 verbannt. Googles Videoplattform Youtube schließt seine Rückkehr nicht aus, nennt aber keinen zeitlichen Rahmen dafür. Trump sagte dem Sender Fox News, er wolle nicht zu Twitter zurückkehren, selbst wenn er es dürfte.

RND/mr mit dpa

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