Sturmflut

500 Meter lange Abbruchkante auf Langeoog entstanden

Eine deutliche, etwa 500 Meter lange Abbruchkante hat sich nach den vergangenen Sturmfluten am Strand von Langeoog vor den Dünen des sogenannten Pirolatals gebildet.

Eine deutliche, etwa 500 Meter lange Abbruchkante hat sich nach den vergangenen Sturmfluten am Strand von Langeoog vor den Dünen des sogenannten Pirolatals gebildet.

Langeoog. Nach den ersten leichten Sturmfluten dieses Winters zieht sich eine deutliche, rund 500 Meter lange Abbruchkante über den Strand vor den Schutzdünen am Langeooger Pirolatal. Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) gibt in einer Mitteilung am Freitag aber Entwarnung. Eine Gefahr für Langeoog und die lebenswichtige Süßwasserlinse im Inselinneren, die das Trinkwasserreservoir bildet, bestehe nicht. Die Abbruchkante sei vielmehr ein zu erwartendes Ergebnis nach den letzten Sandaufspülungen am Strand vor den Dünen.

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„Das 2020 eingebaute Depot opfert sich sprichwörtlich für die eigentliche Düne und verliert deshalb in Sturmfluten laufend an Breite. Genau dieser Effekt ist geplant – Strandaufspülungen haben immer eine begrenzte, schwer vorhersagbare Halbwertszeit“, teilte Frank Thorenz, Leiter der - für den Inselschutz zuständigen - NLWKN-Betriebsstelle in Norden mit. Das Sanddepot verhindere so Abbrüche an den dahinterliegenden Schutzdünen und werde mit jeder Sturmflut schmaler. Wann eine neue Strandaufspülung erforderlich sei, hänge vom Sturmflutgeschehen im Winter ab, sagte Thorenz. In nächster Zeit sehen die Küstenschützer erneut Handlungsbedarf.

Der Landesbetrieb, der auf den Inseln für den Küstenschutz zuständig ist, überwacht die Situation an den Stränden und Dünen. Dafür setzen die Experten satellitengestützte Vermessungsgeräte und Drohnen ein. Die aktuelle Entwicklung des Sanddepots, des Strandes und der Düne auf Langeoog werde laufend analysiert, teilte der NLWKN mit.

Von RND/lni

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