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Maßstab 1:150

Modellbastler aus Northeim baut Frankfurter Messeturm aus Papier nach

Frank Reuter, Modellbauer, setzt an seinem gebastelten Frankfurter Messeturm aus Tonkarton im Maßstab 1:150 die Spitze auf das Gebäude.

Frank Reuter, Modellbauer, setzt an seinem gebastelten Frankfurter Messeturm aus Tonkarton im Maßstab 1:150 die Spitze auf das Gebäude.

Northeim/Frankfurt.Der Northeimer Frank Reuter hat den Frankfurter Messeturm aus handelsüblichem Tonkarton nachgebaut. 1,71 Meter misst das Unikat im Maßstab 1:150. Es ist das jüngste Werk des Niedersachsen, der schon zahlreiche Hochhäuser und ganze Städte detailgetreu nachgebaut hat. „Bei dem Messeturm hatte ich den Wunsch, eine erste echte Hochhausikone aus Frankfurt nachzubilden“, sagte der 57-Jährige.

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Der gelernte Uhrmacher hat unter anderem bereits das komplette Frankfurter Bankenviertel im Maßstab 1:1000 und das Chrysler Building in New York im Maßstab 1:150 aus Papier und Kleber gebastelt. Für hohe Gebäude und außergewöhnliche Architektur habe er sich schon seit seiner Kindheit interessiert, sagte er.

Fünf Monate Arbeit

An dem Modell des Frankfurter Messeturms, der im Original mit einer Höhe von 256,5 Metern das zweithöchste Hochhaus der Europäischen Union und bei seiner Fertigstellung 1991 das höchste Hochhaus innerhalb der EU war, habe er fünf Monate gearbeitet, so Reuter. Für die Vorarbeiten brauche er nicht viel: „Nur Papier, Stift, Lineal und einen Taschenrechner.“ Mit diesen Hilfsmitteln erschafft er den Grundriss für seine Modelle im gewählten Maßstab.

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Der 57-Jährige zeichnet nach eigenen Angaben alles per Hand am heimischen Küchentisch und schneidet die Einzelteile für das Modell mit dem Cuttermesser aus. Dann setzt er sie mithilfe einer Pinzette zusammen. Für die Recherche schaue er sich die Hochhäuser meistens erst vor Ort an. „Ich war schon in Chicago, New York, Hongkong und Dubai“, so der Modellbauer. Er mache dort Fotos, anhand derer er die Modelle zu Hause rekonstruiere.

„Es ist nicht teuer“

Etwa zwei Stunden täglich verbringt Reuter mit seinem Hobby. Gerne würde er mehr Menschen dafür begeistern. „Es ist nicht teuer. Man muss nur gut zeichnen und rechnen können“, so Reuter. Er könne dabei völlig abschalten. “Wenn ich an meinen Modellen arbeite, bekomme ich um mich herum kaum mehr etwas mit.“

Von RND/lni

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