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Bei Seevetal

LKA ordnet Funde aus Erddepot der „Revolutionären Zelle“ zu – und nicht der RAF

Ein Flatterband der Polizei ist als Absperrung um mehrere Bäume in einem Waldstück gewickelt. In dem Wald bei Seevetal in Niedersachsen sind in einem Erddepot möglicherweise Hinterlassenschaften der „Revolutionären Zelle“ gefunden worden.

Ein Flatterband der Polizei ist als Absperrung um mehrere Bäume in einem Waldstück gewickelt. In dem Wald bei Seevetal in Niedersachsen sind in einem Erddepot möglicherweise Hinterlassenschaften der „Revolutionären Zelle“ gefunden worden.

Hannover/Hamburg. Die Unterlagen aus einem Erddepot bei Seevetal in den Harburger Bergen sind nach Expertenmeinung der linksextremistischen Gruppierung "Revolutionäre Zellen" (RZ) zuzuordnen. "Ein zunächst vermuteter Zusammenhang zur linksterroristischen Roten Armee Fraktion (RAF) konnte nicht festgestellt werden", teilte das Landeskriminalamt Niedersachsen (LKA) am Montag mit.

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In dem Wald südlich von Hamburg war Mitte Januar bei Waldarbeiten zufällig ein vergrabenes altes Kunststoff-Fass entdeckt worden.

„Revolutionäre Zelle“ verübte 300 Anschläge

Nach Abschluss der kriminaltechnischen Untersuchungen gehen die Ermittler davon aus, dass das Fass im Zeitraum zwischen Ende der 80er Jahre bis Anfang der 90er Jahre im Boden versteckt wurde.

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Eine Hundertschaft der Polizei durchsucht ein Waldstück, nachdem dort ein mögliches Erdversteck entdeckt worden war.

Eine Hundertschaft der Polizei durchsucht ein Waldstück, nachdem dort ein mögliches Erdversteck entdeckt worden war.

Darin lagerten Chemikalien sowie Schriftstücke mit Bezug zu den RZ. Experten war es gelungen, Spuren zu sichern, diese konnten aber keiner Person zugeordnet werden. Auch Hinweise auf strafbare Handlungen hätten sich nicht ergeben.

Auf das Konto der Revolutionären Zellen sollen von den 1970er bis zu den 1990er Jahren etwa 300 Anschläge gehen, meist gegen Gebäude. Es gab aber auch Gewalt gegen Menschen. Anders als die RAF im Untergrund lebten die meisten RZ-Mitglieder in der Legalität.

Von dpa/RND

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