Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

 

Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

Helgoland

Feuerwehrleute helfen beim Brandschutz – und können gratis Urlaub machen

Felix Vorndran von der Freiwilligen Feuerwehr Bergisch-Gladbach sitzt an der Feuerwehrwache während seines Dünendienstes auf der Düne der Hochseeinsel Helgoland.

Felix Vorndran von der Freiwilligen Feuerwehr Bergisch-Gladbach sitzt an der Feuerwehrwache während seines Dünendienstes auf der Düne der Hochseeinsel Helgoland.

Helgoland. Angenehmes mit dem Nützlichen verbinden können Feuerwehrleute aus ganz Deutschland in der Saison auf der Hochseeinsel Helgoland. Die Gemeinde sucht für die Sicherstellung des Brandschutzes auf der Düne freiwillige Feuerwehrkameradinnen und -kameraden, die mit ihrem Einsatz die touristische Nutzung der Düne aufrechterhalten. „Solange auf der Düne vermietet wird, laden wir Feuerwehrkameraden vom Festland ein, hier für 14 Tage Feuerwehrdienst zu machen“, sagt Gemeindewehrführer Heiko Ederleh.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Das ist in der Regel von März bis Oktober. Im Winterhalbjahr ist die Düne unbewohnt. Untergebracht werden die Feuerwehrleute vom Festland in Bungalows auf der Düne, bis zu drei Familienangehörige dürfen kostenlos mitreisen.

Bundesweit „ein ganz begehrter Job“

Denn auch auf der Düne muss - wenn sie bewohnt ist - die Hilfsfrist von wenigen Minuten gewahrt bleiben. Von der Hauptinsel brauchen die Feuerwehrleute zu lange. Daher wurde der Dünendienst eingerichtet. Die Leute sollten auf der Düne eine schöne Zeit verbringen - und im Fall der Fälle schon einmal eingreifen, bis die Einsatzkräfte von der Hauptinsel übergesetzt haben. Nach Angaben des Landesfeuerwehrverbands gibt es landesweit kein vergleichbares Projekt.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Wer auf der Düne Dienst tun will, muss allerdings besondere Qualifikationen mitbringen. Zum Beispiel einen Lkw-Führerschein haben, um das Feuerwehrfahrzeug, das auf der Düne stationiert ist, auch lenken zu dürfen, und insbesondere Atemschutzgeräteträger sein. Die Helgoländer haben keine Probleme, genug Kameraden für den Dienst auf der Düne zu gewinnen. „Das ist ein ganz begehrter Job“, sagt Ederleh. Es bestehe bundesweit Nachfrage. Das erste Zugriffsrecht haben aber die Feuerwehren im Kreis Pinneberg, zu dem Helgoland gehört. Restplätze werden bundesweit verteilt.

Von RND/dpa/Birgitta von Gyldenfeldt

Mehr aus Der Norden

 
 
 
 
 
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.