Später als sonst

Ernte der Süßkirschen in Niedersachsen beginnt

„Wir hatten ein kühles, feuchtes Jahr. Das haben die Bäume sehr genossen, allerdings hatten wir auch leichte Frostschäden“, sagt Obstbauer Dirk Zabel aus Wennigsen.

„Wir hatten ein kühles, feuchtes Jahr. Das haben die Bäume sehr genossen, allerdings hatten wir auch leichte Frostschäden“, sagt Obstbauer Dirk Zabel aus Wennigsen.

Jork/Wennigsen. Nach dem Start der Süßkirschenernte in Niedersachsen hoffen die Obstbauern auf gute Erträge. „Die Qualität ist sehr gut in diesem Jahr“, sagte der stellvertretende Leiter des Obstbauzentrums in Jork im Kreis Stade, Matthias Görgens. Wegen des kalten Frühjahres habe es länger gedauert als sonst, bis die ersten Sorten reif waren. „Wir sind zehn Tage später als in den vergangenen Jahren“, sagte Görgens. Ihm zufolge erstreckt sich die Ernte der verschiedenen Kirschsorten im Alten Land über rund sieben Wochen. An der Niederelbe werden auf rund 500 Hektar Süßkirschen angebaut. Etwa die Hälfte der Kirschbäume ist mit einem Dach versehen, damit die Früchte bei Niederschlag nicht platzen.

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„Wir sind sehr zufrieden“

Das Alte Land gilt als größtes zusammenhängendes Obstanbaugebiet Nordeuropas. Auf den rund 10.000 Hektar Anbaufläche an der Niederelbe werden vor allem Äpfel angebaut, daneben Süßkirschen, Pflaumen und Birnen.

Mit der Größe der Früchte ist Bauer Dirk Zabel aus Wennigsen zufrieden.

Mit der Größe der Früchte ist Bauer Dirk Zabel aus Wennigsen zufrieden.

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Auch in der Region Hannover haben Obstbauern mit der Ernte von Süßkirschen begonnen. „Wir hatten ein kühles, feuchtes Jahr. Das haben die Bäume sehr genossen, allerdings hatten wir auch leichte Frostschäden“, sagte Obstbauer Dirk Zabel aus Wennigsen. „In der Summe haben wir dieses Jahr eine sehr gute Qualität, sehr gute Fruchtgrößen, super Zuckergehalte, wir sind sehr zufrieden.“ Die Menge werde wegen Frostschäden nicht so ausfallen wie erhofft. „Aber dafür werden die Kirschen, die wir dann haben, umso größer.“

Von RND/lni/Helen Hoffmann

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