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Wiedervereinigung

Deutsche Teilung: So sahen Grenz-Orte vor der Wende aus – und so heute

Zum 30. Jahrestag der Wiedervereinigung zeigt Grenzfotograf Ritter im Internet, wie sechzig markante Orte vor der Wende ausgesehen haben und wie sie sich danach verändert haben.

Zum 30. Jahrestag der Wiedervereinigung zeigt Grenzfotograf Ritter im Internet, wie sechzig markante Orte vor der Wende ausgesehen haben und wie sie sich danach verändert haben.

Barum. Zum 30. Jahrestag der Wiedervereinigung zeigt Ritter, der im Kreis Uelzen lebt, jetzt im Internet, wie sechzig markante Orte vor der Wende ausgesehen haben und wie sie sich danach verändert haben.

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Der 71-Jährige stellt die Vorher-Nachher-Fotos vor allem für die jüngere Generation zusammen. "Ich möchte mit meinen Bildern erinnern, wie es einmal an dieser Grenze ausgesehen hat und das Gefühl für Freiheit stärken", sagte Ritter. Mittlerweile gibt es mehr als 350 Bildvergleiche unter www.grenzbilder.de – darunter etwa die Elbe mit einem Wachturm bei Bleckede im Kreis Lüneburg oder kleine Orte im Wendland, die früher direkt an der Grenze lagen.

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„Für mich ist und war die Fotografie schon immer mit der Umsetzung von Ideen verbunden“, berichtete der Fotograf aus Barum bei Uelzen, der die deutsch-deutsche Grenze komplett mit der Kamera erwandert hat. „Ich möchte, dass unsere Jugend begreift, was Freiheit ist“, sagte Ritter.

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Jürgen Ritter. Zum 30. Jahrestag der Wiedervereinigung zeigt der Fotograf, der im Kreis Uelzen lebt, wie sechzig markante Orte vor der Wende ausgesehen haben und wie sie sich danach verändert haben.

Jürgen Ritter. Zum 30. Jahrestag der Wiedervereinigung zeigt der Fotograf, der im Kreis Uelzen lebt, wie sechzig markante Orte vor der Wende ausgesehen haben und wie sie sich danach verändert haben.

„Ich habe 500 Vorträge gehalten, hatte 50 Ausstellungen - und das ist in Corona-Zeiten momentan nicht mehr möglich“, erklärte er die Idee zur digitalen Show. Er ist nur 25 Kilometer von der Grenze zur damaligen DDR aufgewachsen und seine Mauerfotos machten Geschichte, sie wurden in vielen deutschen Zeitungen abgebildet. Zehntausende Fotos hat Ritter von der Teilung geschossen. Seine Bilder von damals zeigen oft scheinbar ein Idyll, doch auf den zweiten Blick sieht man Selbstschussautomaten im Sonnenuntergang oder Wachtürme im warmen Herbstlicht.

Galerie: Orte im Wandel

Grenze ist fast unsichtbar geworden

Inzwischen schaut Ritter mit der Kamera nach, was aus der Linie wurde, die Deutschland einst teilte und heute fast überall fast unsichtbar geworden ist. Er sucht dabei genau dieselben Orte auf, von denen er früher die Grenzanlagen dokumentierte und stellt die Ergebnisse nebeneinander.

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Von dpa/Britta Körber/RND

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