Reform der Grundsteuer: Hauseigentümer müssen im Sommer zusätzliche Angaben machen

Auf Haus- und Grundstücksbesitzer kommt in diesem Sommer eine Art zusätzliche Steuererklärung zu.

Berlin. Auf Haus- und Grundstücksbesitzer kommt in diesem Sommer eine Art zusätzliche Steuererklärung zu. Grund ist die Reform der Grundsteuer, für die die Finanzämter Informationen zum Grundstück und zum Haus brauchen. Doch viele Bürger wüssten gar nicht, dass sie diese Angaben im Sommer einreichen müssten, kritisieren Steuerberater und der Eigentümerverband Haus und Grund. Zwar schrieben einige Kommunen die Hausbesitzer direkt an, Pflicht sei das aber nicht.

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Steuerberaterverband befürchtet Daten-Chaos

Der Präsident des Deutschen Steuerberaterverbands, Torsten Lüth, erwartet ein „riesiges Datenchaos“, wie er der Deutschen Presse-Agentur sagte. Er kritisiert, die Last der Informationsbeschaffung werde auf die Steuerpflichtigen und auf die Steuerberater abgewälzt. „Es kann nicht sein, dass wir mühsam auf Datensuche gehen, während Behörden auf etlichen Datenschätzen sitzen.“

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Die Steuerberater fordern, dass Daten, die den Behörden bereits vorliegen, in einer digitalen Steuererklärung vorausgefüllt werden. Davon allerdings seien die Behörden noch meilenweit entfernt.

Einreichen muss man die Grundsteuererklärung zwischen dem 1. Juli und dem 31. Oktober über die Online-Plattform Elster.

RND/dpa

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