Gasanbieter-Wechsel: Energiekosten senken in drei Schritten

Bei gleichem Verbrauch weniger zahlen? Oft lohnt es sich für Kunden, den Gastarif zu wechseln.

Bei gleichem Verbrauch weniger zahlen? Oft lohnt es sich für Kunden, den Gastarif zu wechseln.

Bremen/Bonn. Oft können Verbraucher Geld sparen, wenn sie ihren Gastarif wechseln. So gehen sie dabei am besten vor:

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

1) Kündigungsfrist herausfinden

Kunden der Grundversorgung können ihren Vertrag jederzeit mit einer Frist von zwei Wochen beenden. Bei anderen Anbietern sind Verbraucher für eine bestimmte Zeit an den Gastarif gebunden und können etwa je nach Vereinbarung nur einmal im Jahr kündigen. Die Verbraucherzentrale Bremen empfiehlt einen Blick auf die letzte Gasrechnung: Dort stehe der nächstmögliche Kündigungstermin.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Eine Ausnahme gilt, wenn der Energielieferant die Preise während der Vertragslaufzeit erhöhen will. Dann können Kunden nach Angaben der Bundesnetzagentur kündigen, egal, wie lange der Gasvertrag normalerweise noch laufen würde.

2) Neuen Anbieter finden

Verbraucher können entweder ein Unternehmen mit der Suche eines neuen Anbieters beauftragen oder selbst Tarife vergleichen, beispielsweise mit Hilfe von Online-Tarifrechnern. Dafür ist der jährliche Gasverbrauch wichtig, der auf der Jahresendabrechnung steht.

Vergleichen sollten Wechselwillige aber nicht nur den Preis verschiedener Anbieter für die Gaslieferung an den eigenen Wohnort, rät die Bundesnetzagentur. Auch Kündigungsfristen und Vertragslaufzeiten unterscheiden sich. Je kürzer der Vertrag läuft, desto flexibler sind Kunden. Manche Anbieter geben zudem Preisgarantien. Vorsichtig sollten Kunden bei Vorkasse-Angeboten sein: Geht der Lieferant insolvent, könnten die im Voraus geleisteten Zahlungen verloren sein.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

3) Vertrag kündigen

Wenn Kunden ihrem neuen Lieferanten eine Vollmacht ausstellen, kann dieser für sie den bisherigen Vertrag kündigen. Die beiden Lieferanten tauschen Daten aus und organisieren eine Zählerablesung, falls nötig. Der Wechsel muss innerhalb von drei Wochen nach der Anmeldung zur Netznutzung beim Netzbetreiber abgeschlossen sein.

Bei Kündigungen wegen Preiserhöhungen empfiehlt die Bundesnetzagentur Verbrauchern aber, selbst per Einschreiben oder Einwurf-Einschreiben zu kündigen und eine Bestätigung der Kündigung zu fordern. Auf ihrer Homepage stellt sie einen Musterbrief zur Verfügung.

RND/dpa

Mehr aus Bauen & Wohnen

 
 
 
 
 
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen