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Weihnachtszeit in Peine 2020 Stimmungsvolle Christnacht in Stederdorf
Thema Specials Weihnachtszeit in Peine 2020 Stimmungsvolle Christnacht in Stederdorf
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15:01 27.12.2018
Christnacht: Dieses Ensemble trat am Heiligabend in Stederdorf auf.
Christnacht: Dieses Ensemble trat am Heiligabend in Stederdorf auf. Quelle: privat
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Stederdorf

Am Heiligabend fand in der St.-Petrus-Kirche in Stederdorf ein besonders musikalisch gestalteter Gottesdienst zur Christnacht statt. Es wurden Vokal- und Instrumentalwerke aus verschiedenen Epochen gespielt.

Das Geheimns des Glaubens

Die Ausführenden waren Ingrid Struck (Sopran), Christiane Hussy (Traversflöte), Lars Miehe (Blockflöte), Max Rother (Violoncello) und Hanno Diederichs (Cembalo, Klavier, Orgel). Pastorin Dr. Christiane Tjaden predigte zudem über das Geheimnis des Glaubens, was sich zu Weihnachten immer wieder neu erspüren lässt.

Christiane Tjaden Quelle: Kirchenkreis Peine

Die Lieder erschienen innig

Sehr innig erschienen die geistlichen Lieder „Ermuntere dich, mein schwacher Geist“ von Johann Crüger sowie „Dich bitt ich, Jesu, Herre mein“ von Bartholomäus Helder, die Ingrid Struck mit melodischem Ausdruck in Begleitung verschiedener Instrumente darstellte. Die ruhige Abendstimmung wurde von Max Rother und Hanno Diederichs im „Mouvement d´une Sérénade“ von Guiseppe Sammartini in sanften Melodiebögen interpretiert, während die Hirtenszenen der Evangeliumslesung von Lars Miehe in der „Symphonie des Noels“ (Michael-Richard Delalande) nachempfunden wurden.

Es erfolgten festliche Klänge

Festliche Klänge erfolgten schließlich in den Werken Händels „Siciliana und Giga“, von Christiane Hussy souverän gespielt, sowie in den fröhlich bewegten Trio-Sätzen „Largo und Allegro“ von Jean Baptiste Loeillet. Einen besonderen Moment der Ruhe und Einkehr stellten die Instrumentalisten im „Thema mit Variationen in g“ des Zeitgenossen Manfred Schlenker dar. So konnte die Gemeinde in der voll besetzten Stederdorfer Kirche die Christnacht sehr stimmungsvoll erleben.

Blockflöten im Gottesdienst

Am Vorabend des vierten Advents hatte es in St. Petrus zudem einen durch Blockflöten geprägten musikalischen Gottesdienst gegeben. Die überwiegend jugendlichen Blockflötenspielerinnen unter der Leitung von Doris Petschuleit-Helmer sowie das Blockflötenensemble von Eckhard Weiß beeindruckten mit Stücken wie „Nun komm, der Heiden Heiland“, „Tochter Zion“ oder Bachs „Jesu, Joy of Man`s Desiring“.

Erinnerung an Rudi Mortsiefer

Pastorin Tjaden predigte zum Text des Liedes „Tochter Zion“. Sie ging dabei auch auf die nicht unproblematische Aufnahme alttestamentlicher Bilder in christlicher Perspektive ein. Weiß, der seit 20 Jahren den Blockflötenkreis leitet, erinnerte besonders an den verstorbenen früheren Diakon Rudi Mortsiefer. Durch ihn sei die Blockflötenarbeit der Kirchengemeinde ins Leben gerufen und der Nachwuchs gefördert worden.

Von Alex Leppert