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Thema Specials Sommer nach dem Krieg
Peine nach dem Zweiten Weltkrieg: Wachen am Eingang zum umzäunten Friedhofsviertel/Gunzelinstraße.

Zeitzeugen aus dem Peiner Land schildern ihre ganz persönlichen Erlebnisse. Dazu gibt es Zahlen und wichtige Fakten. Die große achtteilige PAZ-Serie „Sommer nach dem Krieg“ – mit bislang unveröffentlichtem Bild- und Textmaterial. Der Historiker Dr. Jens Binner erläutert dazu, wie der Politikbetrieb langsam wieder in Gang kam und die Entnazifizierung dagegen fast einschlief.

05.06.2020
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Nahrungsknappheit gab es in Hohenhameln nach dem Zweiten Weltkrieg kaum: In den Dörfern lebten hauptsächlich Selbstversorger, auch wenn diese es nach Möglichkeit vermieden, ihre Zwangsabgaben an die Besatzer zu entrichten. Zeitzeugen erinnern sich an die Zeit zwischen Frühjahr und Herbst 1945 – und auch an die Rückkehr geliebter Familienmitglieder.

18.07.2020

Auf einen Blick: Alle Fotos und Impressionen haben wir in unseren Bildergalerien für Sie zusammengestellt.

PAZ-Serie: Sommer nach dem Krieg - Als die Amerikaner nach Hohenhameln kamen

Karl-Heinz Heineke hat die Ereignisse am Ende des Krieges minutiös recherchiert. Unter anderem kann er über die Gefangennahme eines Soldaten berichten – und darüber, wie sich die Amerikaner als erste Besatzungsmacht eingerichtet hatten.

18.07.2020

Von Bomben ist Vechelde weitgehend verschont geblieben. Allerdings gab es beim Einmarsch der Amerikaner einen Toten zu beklagen: Der Schmied wurde im Streufeuer erschossen, als er unbedingt über die Straße wollte. Zeitzeugen erinnern sich an einen Sommer voller Abenteuer – und Entbehrungen.

11.07.2020

Für viele begann nach Kriegsende eine Zeit neuer großer Ungewissheiten, wobei die Alltagssorgen meist die Gedanken an eine politische Zukunft überlagerten. Ein Problem war die „Verrohung“ der Gesellschaft. Für die Dorfbewohner ging es vor allem darum, die Ernte einzufahren.

11.07.2020
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Wie der Krieg im Peiner Land zu Ende ging, ist bekannt. Aber was kam dann? Wir haben mit Zeitzeugen gesprochen, in Archiven geforscht und die wenigen Fotos aus einer Zeit ohne Kameras gesammelt. In einer achtteiligen Serie erzählen wir Ihnen vom Sommer nach dem Krieg. Diesmal in Teil sechs: Lengede.

10.07.2020

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Im Frühjahr 1945 begann in Lengede eine Zeit der Veränderung: Die Angst vor den amerikanischen Besatzern wich, doch gab es viele Einschränkungen. Zum Beispiel war nur ein Sportverein erlaubt, Dinge des täglichen Bedarfs waren nur über Bezugsscheine zu bekommen. Doch Not macht erfinderisch – und so gab es in Lengede viele Selbstversorger.

04.07.2020

Den Einmarsch der Amerikaner in Wendeburg erlebte der fünfjährige Rolf Ahlers hautnah mit. Noch gut erinnert er sich an das Lager, dass die Besatzer aufschlugen. Gefangen gehalten wurden dort die örtlichen Parteigruppenleiter. Wilhelm Ebermanns Familie aus Meerdorf musste englische Soldaten auf dem Hof beherbergen.

03.07.2020

Nach Kriegsende war in der Gemeinde Wendeburg kaum etwas beschädigt. Für die Landwirte nahm der Alltag seinen üblichen Lauf: Ernte, Viehzucht und Schlachten. Aber auch unter den Selbstversorgern waren Lebensmittel knapp – Schwarzschlachtungen wurden schwer geahndet.

29.06.2020

Trotz monatelangem Schulausfall hatte die 13-jährige Waltraud Prziwara – damals noch Lüer – keine Langeweile: Es galt, durch harte Arbeit und rege Tauschgeschäfte für den Lebensunterhalt zu sorgen. Einen ganz anderen Blick auf die Zeit nach Kriegsende hat Keith Stuart: Er kam als britischer Besatzungssoldat nach Groß Ilsede.

20.06.2020