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Stadt Peine #stayathome: PAZ-Redaktion nimmt an weltweiter Kampagne teil
Stadt Peine #stayathome: PAZ-Redaktion nimmt an weltweiter Kampagne teil
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10:26 20.03.2020
#stayathome: Die gesamte Redaktion ist mit dabei und arbeitet im Homeoffice an Ihrer PAZ. Quelle: Kathrin Bolte
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Peine

Noch viel zu wenige halten sich an die Empfehlung der Behörden, zu Hause zu bleiben, um das Coronavirus einzudämmen. Auf vielen Social-Media-Kanälen beteiligen sich deshalb zahlreiche Menschen weltweit an der Kampagne #stayathome – auch die PAZ macht mit. Denn die Reporter, Fotografen, Layouter und viele andere arbeiten schon seit Anfang der Woche von zu Hause aus, produzieren die Nachrichten von ihrem privaten Schreibtisch aus.

Maßnahmen sollen schnelles Ausbreiten des Coronavirus verhindern

Bundeskanzlerin Angela Merkel appellierte mehr als eindringlich in ihrer Ansprache an uns alle, nur noch in dringenden Fällen vor die Tür zu gehen. Cafés und Kinos, Restaurants und Geschäfte, Museen und Theater, Bäder und Fitnessstudios haben ohnehin seit einigen Tage geschlossen. Diese Auflagen dienen einzig dem Zweck, ein zu schnelles Ausbreiten des Coronavirus zu verhindern. Dass diese Maßnahmen schwere Einschnitte in unser Leben bedeuten, keine Frage – aber sie helfen, dass wir uns (hoffentlich) in Kürze wieder frei bewegen können.

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#stayathome – die PAZ-Redaktion ist mit dabei

Die PAZ jedenfalls nimmt die Lage ernst: Seit Montag arbeiten nahezu alle Kolleginnen und Kollegen aus dem Homeoffice. Alle sind miteinander verdrahtet und nutzen moderne Kommunikationsmittel. Für die Reportagen, die Sie in den letzten Tagen in der PAZ und auch online gelesen haben, begeben sich die Kollegen natürlich vor die Tür – aber bei Interviews wird der empfohlene Abstand eingehalten.

#stayathome – Die gesamt PAZ-Redaktion ist dabei

Stefanie Gollasch: Ausflüge beschränken sich aufs Notwendigste

Chefredakteurin Stefanie Gollasch ist über Messenger, Mails und Telefon permanent mit der Redaktion verbunden. „Ausflüge nach draußen beschränke ich aufs Notwendigste - meinen betagten Eltern und vielen anderen Gefährdeten zuliebe“, sagt sie.

Thomas Kröger: Situation nicht auf die leichte Schulter nehmen

„Ich wünsche mir, dass die Menschen die Situation nicht auf die leichte Schulter nehmen“, sagt PAZ-Redaktionsleiter Thomas Kröger. Mit dem Laptop von zu Hause aus arbeiten – das ist für Journalisten zunächst einmal nichts Ungewöhnliches, sagt Redaktionsleiter-Kollege Michael Lieb. „Unter den aktuellen Umständen hat es dann aber doch einen außergewöhnlichen Charakter. Ich wünsche mir, dass alle Unternehmen genau wie die PAZ und Madsack die Situation ernst nehmen, und ihren Mitarbeitern das Homeoffice ermöglichen.“

Deshalb machen wir bei #stayathome mit

Mitarbeiterin Antje Ehlers meint: „Das Schönste am Homeoffice der kurze Weg zum Schreibtisch, außerdem bin ich so jederzeit ansprechbar für meine Kinder und habe sie im Blick. Die Atmosphäre ist entspannt, aber die Kollegen fehlen.“ Kathrin Bolte merkt an: „Glück ist das Einzige was sich verdoppelt, wenn man es teilt – und Bakterien und Viren. Deshalb: #stayathome!“

„Jeder und jede ist jetzt in der Verantwortung. Mein Mann und ich können von zu Hause aus arbeiten, und auch unsere beiden studierenden Kinder sind jetzt bei uns daheim. Darüber bin ich sehr froh“, sagt PAZ-Redakteurin Kerstin Wosnitza. Außenkontakte auch für Recherchen reduziert sie zurzeit auf das absolut notwendige Minimum. „Das meiste lässt sich gut telefonisch oder online regeln“, sagt sie. Redakteur Dennis Nobbe meint: „Zwar muss ich im Home-Office auf einen Komfort wie zwei große Monitore und eine verhältnismäßig schnelle Internet-Verbindung verzichten, doch dafür ist der Komfort, einen Arbeitsweg von fünf Metern vom Bett bis zum Schreibtisch zu haben, nicht zu verachten.“ Redakteur Jan Tiemann arbeitet unter dem Motto: „My Home is my Office“. Er sagt: „Wir rücken jetzt zusammen und ziehen uns ein wenig zurück, damit wir hoffentlich bald wieder groß rauskommen. Gesund und munter.“

Die Sportredaktion freut sich über Adiletten im Büro

PAZ-Sportredakteur Christian Meyer findet Geisterspiele im Fußball nicht schön, aber Geister-Geschichten von überfüllten Intensiv-Stationen, auf denen am Limit kämpfende Ärzte ihre Patienten nicht mehr retten können, sind viel schlimmer. „Im Home-Office kann man nicht nur dazu beitragen, Infektionsketten zu unterbrechen, man kann endlich auch mal in Adilette arbeiten!“, sagt Meyer mit einem Augenzwinkern. „Homeoffice - ein kleiner Schritt für mich, und hoffentlich ein großer Schritt im Kampf gegen die Verbreitung des Virus", merkt PAZ-Sportredakteur Matthias Preß an.

Redaktionsassistentin Isabell Stockmann freut sich über den Zusammenhalt unter den Kollegen. „In unserem tollen Team gibt es immer unterstützende Kollegen, die unkompliziert helfen, wenn Technik oder menschliche Logik ,haken’“, sagt und ist sich sicher, dass man gemeinsam diese Herausforderung meistern werde. Kollegin Laureen Möller kann dem Homeoffice auch viel Gutes abgewinnen. „Die Jogginghose bekommt einen ganz neuen Stellenwert“, sagt sie und lacht.

Beteiligt Euch auch an #stayathome und postet Eure Bilder. Und bleibt gesund – und zu Hause!

Von unserer Redaktion